Mannschaftsmeister-Titel für das Team Unna/Hamm 

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Lutz Gripshöver, Laura Hinkmann, Kathrin Wacker und Franz-Josef Dahlmann hatten zum Auftakt des K+K-Cup allen Grund zur Freude: Das Team wurde Westfälischer Mannschaftsmeister der Kreisreiterverbände.

Werne/Münster  In bewährter Tradition hat der Westfalentag den Auftakt eines ereignisreichen Reisport-Wochenendes beim K+K Cup in der Halle Münsterland dargestellt. Das Team Unna/Hamm dabei für eine große positive Überraschung und gewann die Mannschafts-Springprüfung in der Klasse Kl.M**.

„Wir haben ja immer gute Mannschaften gehabt, aber teilweise ist es dann letztlich an einem leichten Fehler gescheitert. Heute hat einfach alles gepasst und besonders in der zweiten Runde sind die Pferde sehr gut gesprungen“, analysierte Trainer Ralf Kosanetzki direkt nachdem die Entscheidung gefallen war und die Auswahl alle andern 17 Teams hinter sich gelassen hatte. 

Die erste Runde auf dem Parcours absolvierte Katja Heitbaum vom RV „von Nagel“ Herbern, die für die Spring-Equipe des Kreisreiterverbandes Coesfeld startete. Sie war gleichzeitig die einzige Reiterin ihres Verbands, die ohne Fehler blieb. Die Qualifikation für das Team-Finale verfehlte die Auswahl, aber auf ihrem Holsteiner Akira erreichte Heitbaum im ersten Abschnitt der 70 Teilnehmer einen sehr guten dritten Platz und damit gleichzeitig das beste Einzel-Ergebnis der drei Aktiven aus Herbern und Werne. 

Einen fehlerfreien Ritt legte auch Lutz Gripshöver vom RV St. Georg Werne mit Quidam hin, damit wurde er in der Abteilungs-Wertung mit dem sechsten Rang belohnt. Seine Vereins-Kollegin Kathrin Wacker leistete sich am letzten Oxer einen Abwurf und landete in der Einzelwertung auf Rang 29. Sehr souverän agierte das vierte Teammitglied Laura Hinkmann vom RV Rhynern, die bei der Einzelwertung mit Captain Jack und einem fehlerlosen Ritt sogar den dritten Platz erreichte. 

Routinier Franz-Josef Dahlmann aus Fröndenberg leistete sich mit Cool Carrot im ersten Durchgang ebenfalls vier Fehlerpunkte, dennoch qualifizierte sich das Team dank der guten Zeiten für das Finale der fünf besten Teams der Westfälischen Mannschaftsmeisterschaft. 

Darin blieben Dahlmann, Hinkmann und Wacker dann alle komplett fehlerfrei, sodass Gripshöver gar nicht mehr antreten musste, weil die anderen Finalisten bereits Fehlerpunkte auf ihrem Konto gesammelt hatten. 

„Das war ein Starterfeld, das sich in Westfalen sehen lassen kann. So sind alle sehr zufrieden mit dem, was wir erreicht haben, besonders wenn man ohne Stechen gewinnt und sich als einzige Mannschaft im Finale keine Springfehler leistet“, analysierte Kosanetzki den großen Erfolg zufrieden.

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