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LippeBaskets wollen den Favoriten Barop nochmal ärgern

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Von: Lenneke Lenfers-Lücker

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Lennart Rupprecht, im Hinspiel noch mit vier Punkten gegen Barop, fehlt im Rückspiel aufgrund seiner Handverletzung.
Lennart Rupprecht, im Hinspiel noch mit vier Punkten gegen Barop, fehlt im Rückspiel aufgrund seiner Handverletzung. © Gudra

Werne - Vor knapp zwei Jahren behielten die LippeBaskets Werne im Aufstiegsdrama gegen den TVE Barop noch die Oberhand, doch nachdem nun auch der TVE Barop in die 2. Regionalliga aufgestiegen ist, stehen die Vorzeichen vor dem Rückrunden-Duell ein wenig anders.

Der TVE Barop rangiert als Aufsteiger an zweiter Stelle der 2. Regionalliga mit Tuchfühlung zu Spitzenreiter TSV Hagen. Die LippeBaskets kämpfen auf Rang neun erneut um den Klassenerhalt. Schon bei der Werner 70:89-Hinspielniederlage in der Ballspielhalle gab Barop am 3. Spieltag Anfang Oktober des vergangenen Jahres einen Vorgeschmack auf die Stärke in dieser Saison. Das sieht auch Trainer Christoph Henke so. „Wir haben verdient verloren und waren klar unterlegen.“

Der Trainer der LippeBaskets kennt die Stärken der Gastgeber – oder besser gesagt die Stärke: Die heißt Dmytro Marchenko und kommt aus der Ukraine. Er ist ein zwei Meter großer Flügelspieler, entsprechend lange Arme und Beine – „er macht den Unterschied bei Barop“, ist sich Henke sicher. Das zeigten schon die 23 Punkte im Hinspiel gegen Werne, damit war er Topscorer seines Teams. 

Doch Henke lässt sich davon auch nicht blenden. „Das ist keine One-Man-Show“, lehnt er eine Manndeckung ab. „Dafür ist Barop insgesamt zu stark, der starke Oberliga-Kern ist zusammen geblieben“, stellt der Werner Coach klar. Er nennt beispielhaft Center Maximilian Winter und Danko Popovic als weitere starke Akteure im Kader.

„Wir treffen sicherlich auf das körperlich stärkste Team mit einer enorm starken Verteidigung“, sieht Henke in Barop den klaren Favoriten. Wie aber nun diesen zu Fall bringen? „Um Barop zu schlagen, braucht es eine richtig gute Truppe – die habe ich ja zum Glück“, sagt der Werner Trainer voller Selbstbewusstsein. Seine Mannschaft habe Barop bereits zweimal geschlagen – in der Oberliga und im Pokal. Im Gegensatz zur Vorwoche, in der die LippeBaskets eine 17-Punkte-Führung gegen den Tabellenvierten Schwelm noch aus der Hand gaben, brauche es eine konzentrierte Leistung wie aus den ersten drei Vierteln, dazu müsse die Zahl der Turnover reduziert werden.

„Wir sind treffsicher, schnell und haben im Eins-gegen-eins schnelle Beine“, zählt Henke die Stärken seines Teams auf, die helfen sollen, Barop vor eine schwierige Aufgabe zu stellen. Auch sieht er einen mentalen Vorteil bei den LippeBaskets. Während Barop auf dem Weg zu einer Meisterschaft nicht mehr ausrutschen darf, haben die Werner nichts zu verlieren gegen das Überflieger-Team.

In personeller Hinsicht muss Henke auch nur auf Sebastian Voigt und Lennart Rupprecht verzichten, die sich weiterhin im Aufbautraining befinden und erst im Februar zurück erwartet werden.

Hochball: Samstag, 19.15 Uhr, Sporthalle Wischlingen

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