LippeBaskets wollen im Derby für die HammStars "unberechenbar sein"

+
Im Pokalderby vor 14 Tagen waren die LippeBaskets oben auf.

Werne – Die bisherige Bilanz ist ausgesprochen positiv und auch das jüngste Pokalspiel wurde in der Verlängerung mit 84:75 Beute der LippeBaskets bei den HammStars.

Nicht zuletzt deshalb machen sich die vielen Werner Fans große Hoffnung, dass auch heute Abend (19.30 Uhr, Märkisches Gymnasium) in der 2. Basketball-Regionalliga das Derby an ihr Team gehen wird. Dabei sind die HammStars als Spitzenreiter einzig noch ungeschlagen und peilen den Aufstieg an.

 „In dieser Meisterschaft steht es noch nullnull. Und die Hammer Mannschaft des letzten Jahres hat mit der aktuellen kaum noch etwas gemeinsam“, warnt Christoph Henke, Trainer des Liga-Vierten, vor zu hohen Erwartungen. „Aber“, sagt er auch, „wir haben im Pokal ein sehr gutes Spiel gemacht und das Vertrauen in uns stärken können.“ 

Welche Qualitäten die Mannschaft von Ivan Rosic hat, bewies sie gleich im folgenden Punktspiel, in dem sie bei den Iserlohn Kangaroos mit dem 74:65-Erfolg eine Duftmarke setzte. „Und das in einem der schwierigsten Auswärtsspiele in der Liga“, wie Henke weiß. Die Stärken der HammStars sieht er eindeutig in der individuellen Klasse, die Rosic auf das Feld bringen kann. 

Matija Jokic, Konrad Tota und Aaron Bowser bilden ein erfahrenes Import-Trio, das im Mittelpunkt des Hammer Spiels steht. Wie das aussieht, zeigt die Buchführung der Werner beim Pokalspiel: Von 73 Würfen auf den Korb der LippeBaskets kamen 60 von Bowser, Jokic, oder Tota. „Ich denke, dass wir unseren teamorientierten Ansatz dagegen setzen müssen, wir müssen das als Mannschaft lösen“, sagt Christoph Henke, und: „Wir wollen unberechenbar sein, so wie zuletzt auch gegen Soest.“ 

Fragezeichen hinter Brüggendieck und König

Da siegten die LippeBaskets mit 86:60 und mit zehn verschiedenen Korbschützen. Ob Leif Brüggendieck dabei helfen kann, steht wegen seiner Knieverletzung aus dem Spiel gegen Soest noch nicht fest. Ein Test soll kurzfristig darüber entscheiden. „Wir gehen aber kein Risiko ein, denn wir haben danach noch zwei wichtige Spiele“, sagt Henke mit Blick auf das letzte Liga-Heimspiel des Jahres gegen Bielefeld und das Pokal-Achtelfinale daheim gegen die BG Dorsten. 

Offen ist auch, ob Jan König zur Verfügung steht. „Er war im Pokalspiel überragend und hat den Unterschied gemacht“, sagt Henke. Allerdings steht König auch als Spielertrainer der Reserve in der Pflicht, die parallel in der Oberliga beim TSV Hagen antreten muss. „Es wäre gut, wenn er mitkommen würde, aber das ist alleine seine Entscheidung“, sagt Henke. Offen ist auch, wie viele Jugendspieler die zweite Mannschaft unterstützen werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare