Beim wieder erstarkten SVD Dortmund

Erst zwei Siege - LippeBaskets wollen Auswärtsbilanz aufpolieren

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Im Hinspiel setzten sich die Werner, hier mit Leif Brüggendieck, noch deutlich gegen den SVD durch. 

Werne – Auf die LippeBaskets Werne wartet am Samstag (18.30 Uhr, Sporthalle Nord II, Burgholzstraße 120, 44 145 Dortmund) in der 2. Basketball-Regionalliga ein sehr schweres Auswärtsspiel beim SVD 49 Dortmund. 

 Zwar setzten sich die Mannen von Christoph Henke gegen den Absteiger aus der NRW-Liga im Hinspiel mit 73:59 deutlich durch, doch inzwischen haben die Dortmunder mit dem US-Amerikaner Aaron Young einen Spielmacher verpflichtet, der für den Aufschwung in den letzten acht Partien steht. 

Auch wenn die Dortmunder jüngst ihre Ligaspiele gegen Iserlohn (76:93) und Bielefeld (71:86) verloren haben und mit 84:101 gegen Dorsten aus dem westdeutschen Pokalwettbewerb ausgeschieden sind: Mit Young haben sie nach einem verkorksten Start (ein Sieg, fünf Niederlagen) deutlich an Qualität gewonnen und dies zunächst mit sechs Siegen in Folge – darunter gegen Spitzenreiter Hamm und Schwelm – auch bestätigt.

 „Sie haben mit ihm eine wichtige Lücke geschlossen und sich aus dem Abstiegskampf vorerst verabschiedet“, sagt Henke. „Wir müssen die Leistung aus dem Hinspiel wiederholen, um dort zu bestehen“, meint der LBW-Trainer. Doch da liegt die Messlatte hoch, denn: „Da haben wir unser bisher bestes Saisonspiel gemacht.“

 Dies nicht zuletzt wegen der starken Defensivleistung, wobei Dortmunds damaliger Aufbauspieler Bode bei Lukas Wiedey in besten Händen war und der zweitliga-erfahrene Center Artem Shekula von Lennart Rupprecht und Nils Rospek fast komplett aus dem Spiel genommen wurde. Auch heute wird von Rupprecht viel erwartet, zumal mit Rospek und auch Christian Dreißig zwei Brettspieler ausfallen werden. „Rossi war erkältet und hat Montag und Mittwoch nicht trainiert. Das wird wohl nicht reichen. Und Christian wird nach seiner Verletzung aus dem Barop-Spiel noch zwei Wochen pausieren müssen“, begründet dies Henke. Mit Youngster Louis Barkowski und Leif Brüggendieck stehen neben Rupprecht aber noch zwei weitere Brettspieler bereit. 

Forward Jan König wird ebenfalls nicht auflaufen und sich als Spielertrainer der Reserve voll auf das „Vorspiel“ seines Teams beim SVD II konzentrieren, dafür ist Niko Tilkiaridis nach auskurierter Erkältung wieder dabei. 

Auch wenn die Aufgabe alles andere als leicht ist, erwartet Henke, dass sein Team daran arbeitet, die bisher dürftige Auswärtsbilanz aufzupolieren: Nach den anfänglichen Siegen in Recklinghausen und in Barop setzte es fünf Niederlagen in Folge – allerdings auch bei „Brocken“ wie Schwelm und Hamm. „In Paderborn war das zuletzt schon knapp, als wir mit dem letzten Wurf verloren haben. Es wäre sehr gut, wenn wir es dieses Mal schaffen würden. Dann hätten wir einen Konkurrenten um einen Platz in den Top 5 erstmals wieder abgehängt“, sagt Henke, der sich den „neuen“ SVD mit Aaron Young im Pokal gegen Dorsten angeschaut hatte. 

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