LippeBaskets und Barop steuern dem Showdown im Gleichschritt entgegen

Michael Kussel und Frederic Meinert gemeinsam in Aktion.

Werne - Der Kampf um die Meisterschaft in der Basketball-Oberliga (3) spitzt sich zu und könnte in zwei Wochen in einem Sekunden-Herzschlagfinale enden, wenn sich in der Werner Ballspielhalle die LippeBaskets (1.) und der TVE Barop (2.) beim Showdown direkt gegenüber stehen werden.

Die beiden Titelfavoriten gaben sich keine Blöße. Werne siegte daheim mit 96:64 (23:17, 22:19, 31:18, 20:19) gegen den ASC Dortmund durch, Barop löste die Pflichtaufgabe gegen Lüdenscheid mit einem 75:45-Sieg. „Ich bin sehr zufrieden, das war eine sehr gute Leistung“, meinte Trainer Christoph Henke, dessen Team vor ungewohnt kleiner Kulisse spielen musste.

Gerade einmal 60 Basketball-Fans hatten zum Hochball den Weg in die Halle gefunden – und auch Maskottchen Foxi sah sich wohl lieber den Bundesliga-„Clasico“ Dortmund gegen Bayern an. Die Gastgeber starteten – wie schon vor Wochenfrist beim SVD Dortmund II – schwach in die Partie. Lukas Wiedey traf zwar schnell zum 2:0, danach liefen die LippeBaskets aber länger einem Rückstand hinterher. Dies bis zur siebten Spielminute. Da machten Voigt, Keilnighaus und Wernes Top-Scorer Stefan Pavleski binnen 20 Sekunden aus dem 10:12-Rückstand die 19:14-Führung. In der Folgezeit bauten die Gastgeber ihre Führung peu á peu aus.

Meinert erzielte in der 16. Minute nach einem Doppelpass mit Tilkiaridis im Zwei-gegen-Eins den Korb zur ersten Führung mit zehn Punkten (33:22). Und spätestens mit dem Beginn der zweiten Halbzeit waren die abstiegsbedrohten Gäste mit der aggressiven Verteidigung der LippeBaskets total überfordert. Robin Brachhaus schürte früh im dritten Viertel mit einem Dunking zum 76:53 die Hoffnung auf einen dreistelligen Erfolg, doch am Ende wurden die Gastgeber bei ihren vielen Versuchen zu hektisch, obwohl die Zeit für sie lief. Stefan Pavleski krönte schließlich seine gute Leistung und das Spiel mit einem Dreier zum Endstand. „Wir waren anfangs in der Defense nicht so stabil. Aber schließlich haben wir umgesetzt, dass wir jedes Viertel mit mindestens fünf Punkten gewinnen und uns kontinuierlich absetzen. Als wird defensiv stabil standen, haben wir viele Breaks gelaufen, das haben wir gut gemacht“, zog Trainer Henke Bilanz.

LippeBaskets: Wiedey (4), Tübel (11), Cramer (12/2), Voigt (6), Keilinghaus (6), Pavleski (17/2), Docenko (7/1), Brachhaus (10), Meinert (6), König (11/1), Kussel (6), Tilkiaridis

Spielfilm: 2:0, 2:6, 8:12, 16:12, 23:17 – 25:22, 36:22, 41:30, 45:36 (HZ) – 48:40, 60:42, 68:50, 76:54 – 80:56, 88:60, 96:64

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