LippeBaskets oder TVE Barop – Wer schafft im Top-Duell den Aufstieg?

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Christoph Henke hat seine Spieler, hier Stefan Pavleski, gut auf das Saisonfinale gegen Barop vorbereitet.

Werne - Das Ballyhoo ist gelaufen, es gilt der Blick auf das Wesentliche: Annähernd zwei Stunden nach dem Hochball wird sich am Samstagabend zwischen 21.15 und 21.30 Uhr entscheiden, ob die LippeBaskets Werne oder der TVE Barop in die 2. Regionalliga aufsteigen werden.

Denkbar ist, dass die Meisterfrage erst in den allerletzten Sekunden dieser Oberliga-Spielzeit beantwortet wird.

Das Finale um den Aufstieg weckt Interesse. Mindestens 500 Zuschauer werden zu 19.30 Uhr in der Ballspielhalle erwartet, darunter auch der Kader des am Nachmittag spielenden SSV Hamm, der unter bestimmten Umständen noch Vizemeister werden kann.

Werner wie Baroper haben ihre Vorteile: Die jungen Gastgeber mit ihren sehr schnellen Beinen; darüber hinaus mit guten Distanzschützen und einem ausgeglichenen Kader über die gesamte Bank hinweg.

Die Baroper überzeugen mit einer routinierten, gut organisierten und in der Größe überlegenen Formation, die vor allem defensiv herausragend arbeitet – mit einem Schnitt von lediglich 60,5 Gegenpunkten.

Insgesamt erwarten die Trainer, Christoph Henke (Werne) und Dariusz Domanski (Barop), eine Begegnung ziemlich auf Augenhöhe. Henke sieht die Dortmunder dennoch in der Favoritenrolle und schätzt die ursprüngliche Chance seines Teams auf 40:60 ein. Die Atmosphäre in der voll besetzten Halle, von der die Werner schon gegen Gerthe und Hamm profitierten, könne aber der 50:50-Joker sein. „Und wenn unser Maskottchen Foxi noch richtig gut drauf ist, sind’s sogar 51 Prozent für uns“, juxt Henke.

Personell sieht es gut aus bei den Gastgebern. Jorgo Tilkiaridis und Ahmad Kahad haben sich in der Zweiten empfohlen und gehören zum Kader. Alle sind fit, nur Justus Altmeyer wird zuschauen, nachdem sein Einsatz zuletzt in Lüdenscheid nach längerer Pause offensichtlich zu früh gekommen ist.

Sollte es heute Abend nicht klappen mit dem Aufstieg, sei man nach 24 Stunden darüber hinweg, meint Henke, denn „wir arbeiten prozess- und nicht ergebnisorientiert. „Die Party danach“, sagt der Trainer, „wäre verschenkt, nicht aber der Aufstieg.“

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