LippeBaskets gegen Jungspunde von Boele-Kabel

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Frederic Meinert traf im Hinspiel häufig von der Dreierlinie.

Werne - Mit dem positiven Erlebnis des deutlichen 75:59-Erfolgs gegen Bochum im Rücken stehen die Oberliga-Basketballer vor der nächsten Hürde, um Tabellenführer SSV Hamm auf den Fersen zu bleiben. Der Tabellenzehnten Boele-Kabel ist dabei keine leichte Aufgabe.

Schon das Hinspiel war für das Team von Trainer Christoph Henke ein hartes Stück Arbeit. Nur mit neun Punkten Unterschied setzten sich die LippeBaskets gegen die Jungspunde des VfK durch. Die Mannschaft der Gäste ist durch die Bank gespickt mit jungen Nachwuchskräften des Vereins aus der Kooperation mit Junioren-Bundesligist Phoenix Hagen. „Aus technischer Sicht sind die also sehr gut ausgebildet“, stellt Henke fest. Auch konzeptionell bewegen sich die Hagener auf einem hohen Niveau, was die LippeBaskets im Hinspiel zu spüren bekamen, als sie erst durch einen Schlussspurt den Sieg mitnahmen. Und nicht nur die LippeBaskets bekamen als Topteam der Liga den unbändigen Willen des Tabellenzehnten zu spüren. Tabellenführer SSV Hamm kassierte zu Hause gegen die Hagener Ende November des vergangenen Jahres die erste Saisonniederlage.

Dennoch findet sich Boele-Kabel am unteren Ende der Tabelle wieder. Das nicht ohne Grund. „Aufgrund des jungen Alters haben sie in den entscheidenden Situationen noch nicht die Erfahrung und ihre Leistungen unterliegen immer noch erheblichen Schwankungen“, erklärt Henke. Dennoch hätten sie sicher das Talent an guten Tagen die Teams von oben weiter zu ärgern.

„Wir wollen unser Heimspiel auf jeden Fall gewinnen und wissen, wie ernst wir den Gegner dafür nehmen müssen“, stellt der LippeBaskets-Coach klar. Als Grundlage war es aber wichtig, dass die LippeBaskets das Spiel in Bochum siegreich gestalten konnten. „Es ist gut, dass wir direkt wieder im Rhythmus sind und die Dinge, die vor der Pause geklappt haben, auch wieder abrufen können“, lobt Henke seine Jungs. Boele-Kabel verlor hingegen mit 19 Punkten Unterschied zu Hause gegen Dortmund-Barop und konnte dementsprechend nicht dieses Selbstvertrauen mitnehmen. „Dieses Momentum wollen wir nutzen.“

Justus Altmeyer und Timo Tübel sind mittlerweile heile aus dem Skiurlaub zurückgekehrt und haben auch schon mit der Mannschaft trainiert. Damit steht ein voller Kader zur Verfügung.

Anwurf: Samstag, 19.30 Uhr, Ballspielhalle

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