LippeBaskets freuen sich auf die Heimspiele gegen die Meisterschaftsanwärter

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Lennart Rupprecht aus der großen Garde der LipperBaskets fehlt am Samstag.

Werne – Auf die LippeBaskets Werne warten in der 2. Regionalliga (2) nun zwei Spitzenspiele auf eigenem Court, in denen ihre Gäste um die Meisterschaft spielen werden...

Zunächst am Samstag (19.30 Uhr) gegen den Tabellenzweiten Accent Baskets Salzkotten, am 21. März schließlich gegen Spitzenreiter TuS 59 HammStars mit seinem Werner Trainer Ivan Rosic. Nach dem Erfolg über Spitzenreiter Hamm (96:89) und nur 24 Stunden später über Iserlohn (83:76) ist bei den Ostwestfalen die Hoffnung auf den direkten Wiederaufstieg groß. 

Nur zwei Punkte trennen sie von der Spitze. Zu den Sieggaranten gegen Hamm zählten bei Salzkotten Felix Wenningkamp und Matthias Finke, die überragend spielten und für 56 Punkte trafen. Allerdings zog sich Aufbauspieler Finke eine Schulterverletzung zu und ist fraglich. 

Herausragend war bei diesem Heimspiel-Doppel auch Denis Federici, der in beiden Spielen mehr als 60 Punkte erzielte. „Und das in 24 Stunden. Das ist außergewöhnlich gut, dafür brauchen andere eine ganze Saison“, sagt LippeBaskets-Trainer Christoph Henke. 

Mit Thomas Stuckenberg arbeitet neben Federici ein weiterer wuchtiger Zwei-Meter-Riese unter dem Korb. Da wartet viel Arbeit auf die lange Werner Garde, doch nun fallen Christian Dreißig und Lennart Rupprecht grippegeschwächt aus. Auch Simon Bennett wird dem Tabellenvierten nach einer Operation für den Spielaufbau fehlen – dies gegen ein Team, das bekannt dafür ist, anfangs sehr viel Druck über die Guards zu machen und daraus viele Ballgewinne generiert.

 Einspringen sollen die Jungen, so wie zuletzt auch gegen Telgte-Wolbeck oder gegen Dortmund. „Nils Brinkmann zum Beispiel hat in Telgte keinen Ball verloren und in Dortmund auch nicht“, lobt Henke den Ballvortrag seines Youngsters. „Auch wenn sie herausragende Leute haben, arbeitet Salzkotten aber mit einer sehr guten Teammischung“, blickt Christoph Henke wieder auf den Gegner.

 „Man muss einfach hoffen, dass sie einen nicht so guten Tag erwischen und sie nicht so schnell in ihren Rhythmus kommen“, sagt er. Im Hinspiel war sein Team nur für sechs Minuten stabil. Zur Pause betrug der Rückstand bereits 19 Punkte, am Ende hieß es 79:86 aus Werner Sicht. Da zeigt sich eine Auffälligkeit im Salzkottener Spiel: „Es gibt viele Spiele von ihnen, in denen sie hoch geführt haben, dann den Gegner aber haben wieder herankommen lassen“, sagt Henke, und: „Deshalb sollten wir sie am Anfang nicht so weit wegziehen lassen. Insgesamt sieht die personelle Situation durch den Ausfall der drei Leistungsträger nicht so gut aus. 

Zwar ist Janne Bromisch wieder dabei, doch Cajus Cramer und Fred Meinert stehen als Aushilfen nicht zur Verfügung. Ob Jan König, Spielertrainer der Reserve, auflaufen wird, muss noch abgesprochen werden. „Klar ist, er soll nicht doppelt spielen und dann 50 Minuten in vier Stunden absolvieren“, sagt Henke, der erstmals Marius Westrup in den Kader holen wird. 

Nach der Sicherung des Klassenerhalts mit dem Erfolg beim Schlusslicht SG Telgte-Wolbeck sieht der LBW-Trainer dem Salzkotten-Spiel entspannt entgegen, denn: „Es ist schön, dass wir druckfrei aufspielen können und mit Blick auf die nächste Saison allen entsprechend viele Spielzeiten bieten können. Es ist einfach gut, dass wir nicht mehr auf Ergebnis, sondern auf Entwicklung spielen können.“

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