LippeBaskets am Freitag in Paderborn, oder: Bennet gegen Bennett

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Wernes Simon Bennett.

Werne – Nach dem vielversprechenden Start in die Rückrunde der 2. Basketball-Regionalliga mit dem 85:67-Erfolg über Recklinghausen wollen die LippeBaskets Werne bereits in ihrem dritten Freitag-Spiel der Saison nachlegen.

Der Tabellendritte ist ab 20.30 Uhr zu Gast bei den Paderborn Baskets II, aktuell Letzte in der 12er-Liga. Allerdings hat der Zweitligist für seine Reserve personell nachgebessert und nicht nur deshalb rechnet der Werner Trainer Christoph Henke damit, dass sich die Kräfteverhältnisse in der Liga innerhalb der Rückrunde noch einmal verschieben werden. 

Den ersten Hinweis darauf, dass die Paderborner die eigene Zweite zur Ausbildung ihrer jungen Talente zumindest in der 2. Regionalliga halten wollen, gab es beim Erfolg im Kellerduell bei den Iserlohn Kangaroos am vergangenen Wochenende. 

Da tauchte ein Kanadier namens Bennet erstmals im Kader der Ostwestfalen auf – und lieferte mit 28 Punkten sofort richtig ab. „Das ist nicht unüblich. Ich denke, auch Iserlohn wird noch nachverpflichten“, sagt Henke, der über den Neuen nur so viel weiß: „Bennet mit einem T, nicht wie so wie bei unserem Simon.“

 Simon Bennett hatte am vergangenen Wochenende nach seiner Rückkehr aus dem Heimaturlaub in Neuseeland deutlich gemacht, wie wertvoll er für die LippeBaskets ist. Möglich, dass der Routinier am Freitagabend im Duell „Bennett gegen Bennet“ den Unterschiedspieler geben wird. 

Den Neuen sieht Henke bei Paderborn als guten Außenspieler und Ergänzung zu den beiden talentierten Point Guards Peter Hemschemeier und Piet Kahl. „Beide top ausgebildet, jung und dynamisch“, sagt Henke über das Duo, aus dem Hemschemeier nach der Saison 2018/2019 zum besten deutschen Nachwuchsspieler gewählt worden ist.

 „Ich denke, mit dem Neuen werden die Paderborner in der Rückrunde noch fünf, sechs Siege holen“, sagt Henke, dessen Team bereits im Hinspiel große Probleme mit dem Schlusslicht hatte. Allerdings kämpften sich die LippeBaskets nach einem 8:23-Rückstand bereits im ersten Viertel zum Schluss zurück und siegten mit 89:85.

Wieder mit Cajus Cramer

 Ähnlich eng war es für Paderborn zuletzt in Iserlohn, wo in der Verlängerung nicht nur Hemschemeier mit einem Steal elf Sekunden vor Schluss, sondern mit Uli Naechster ein alter Bekannter den Sieg sicherte. Der ehemalige Werner verwandelte vier Sekunden vor Schluss zwei Freiwürfe zum 87:84-Erfolg. Personell sieht es bei den LippeBaskets gut aus, auch wenn Jan König und Nils Brinkmann privat verhindert sind. Nils Rospek ist dafür wieder dabei und auch Cajus Cramer wird helfen. Er komplettiert nach einer Anreise aus Bonn das 12er-Aufgebot. Einer der weiß, wie man Kanadier an die Kette legt...

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