LippeBaskets-Coach Henke hat eine hohe Meinung vom SVD Dortmund  

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Der Einsatz von Lukas Mersch (Mitte) ist fraglich.

Werne – Nach dem perfekten Start mit drei Siegen gegen Recklinghausen, Paderborn und zuletzt Barop haben die LippeBaskets Werne in der 2. Regionalliga ihr erstes Teilziel bereits erreicht:

Mit einer 3:1-Bilanz in die 4-wöchige Pause über die Herbstferien hinweg zu gehen. Aber daraus kann noch eine 4:0-Bilanz werden. Voraussetzung ist ein Sieg am Samstag (19.30 Uhr, Ballspielhalle) gegen den SVD 49 Dortmund. Allerdings wird das eine enorm schwere Aufgabe sein, die es zu lösen gilt. 

Nach zwei Niederlagen zum Auftakt gegen Bielelfeld und die HammStars zerlegte der SVD jüngst die starken Iserlohner Kangaroos mit 88:67. „Ich war beeindruckt“, sagt LBW-Trainer Christoph Henke, der wegen des vorgezogenen Spiels seiner Mannschaft in Barop die Chance hatte, den Gegner in Augenschein zu nehmen.

 „Iserlohn hatte da wenig zu melden. Ich erwarte eine hoch motivierte und starke Mannschaft mit viel Willen und Einsatz“, sagt er über die Dortmunder. So ist es aus Sicht der Gastgeber gut, dass sich gegenüber dem mit neun Mann erkämpften 65:60-Erfolg beim TVE Barop die personelle Lage deutlich entspannt hat. 

Nils Rospek und Lukas Wiedey sind aus dem Urlaub zurück, Lennart Rupprecht hat seinen grippalen Infekt überstanden und Leif Brüggendieck, der aus privaten Gründen fehlte, ist auch wieder dabei. Jan König wird als Spielertrainer der Reserve gegen die Dortmunder Zweite helfen, bei Robin Brachhaus ist noch offen, in welchem Team er spielen wird. Einzig hinter Lukas Mersch steht ein Fragezeichen. Der Kapitän klagt über Rückenprobleme und ein Test im Abschlusstraining soll Aufschluss geben, ob er auflaufen kann. 

Ein starkes Team mit einer Mischung aus Routine und jugendlicher Unbekümmertheit ist wichtig für das Duell mit dem SVD. Dieser bringt viel Erfahrung ins Spiel mit einem tragenden Gerüst aus drei Spielern: Kevin Bode, ein Kraftpaket im Spielaufbau, sowie David Stachanczyk und Artem Shekula, die schon bei den AstroStars Bochum im Pro B-Aufgebot gestanden haben.

 Die Werner Reserve wird zuvor (17 Uhr, Ballspielhalle) versuchen, der schwach gesstarteten SVD-Reserve wichtige Punkte für den Abstiegskampf abzunehmen. 50:50 sieht Jan König, der wieder dabei ist. die Chancen für sein Team auf den dritten Sieg im vierten Spiel. „Wenn wir aber mit einer 2:2-Bilanz in die Pause gehen, dann ist das auch nicht schlimm. Die Tagesform entscheidet“, sagt der Spielertrainer, der einzig auf Sebastian Kauch verzichten muss. Die Dortmunder haben eine ähnliche Mischung im Kader wie die LippeBaskets und mit Ramiro Pomare den erfahrensten Mann, der – so König – „mit seinen 40 Jahren immer noch die Halle rockt.“

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