LippeBaskets bezwingen Iserlohn deutlich

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Jordan Rose kam am Ende auf 31 Punkte gegen Iserlohn.

Werne – Die LippeBaskets Werne haben ihr Punktspiel in der 2. Regionalliga unerwartet deutlich gewonnen. Gegen Aufsteiger Iserlohn Kangaroos II siegt das Team von Christoph Henke mit 95:59 (21:19, 23:12, 24:10, 27:18) und klettert in der Tabelle auf den dritten Rang hinter Wulfen und Hamm. 

Henke weiß den Erfolg richtig einzuschätzen: „Das klare Ergebnis ist der Tatsache geschuldet, dass Iserlohn nicht komplett war und einen gebrauchten Tag hatte“, sagt der LBW-Trainer. 

In ihrem letzten Hinrundenspiel haben die LippeBaskets nur im ersten Viertel einen Gegner wirklich auf Augenhöhe. Schon zur Pause führen sie mit 13 Punkten (44:31) und bauen den Vorsprung im dritten Viertel auf 27 aus (68:41). „Da war klar, dass es unerwartet ungefährdet wird“, sagt Henke. Dessen Team hat vor allem deutliche Vorteile unter dem Korb, wo Iserlohn massiv geschwächt war. Denn Routinier Olaf Rostek fiel wegen einer Verletzung aus und Nachwuchstalent Jonas Buss, aus Bremerhaven zu den Kangaroos gewechselt, wurde – weil leicht angeschlagen – für das Sonntag-Spiel der „Ersten“ in der Pro B in Dresden geschont. 

Daher muss sich mit Marei ein 16-Jähriger gegen die Werner Centergarde stemmen. Ein Junge aus Palästina mit einer interessanten Vita und viel Talent, aber erst seit zwei Jahren am Ball. „Er war gegen unsere erfahrene Riege auf verlorenem Posten“, sagt Henke. Von den vier erwarteten Pro B-Spielern standen letztlich zwei auf dem Feld. Und die wurden von der Werner Defensive stark limitiert. 

Das Duo mit Krumme und Ziering kam auf 21 Punkte und vor allem Erik Krumme fand kaum statt. „Das ist deutlich unter dem, was sie sonst in der Liga treffen“, sagt Christoph Henke und nennt einen Grund: „Lukas Mersch war für uns der Spieler des Spiels. Er hat Krumme an die Kette gelegt.“ Der Iserlohner kommt am Ende auf zehn Punkte, davon sechs durch zwei späte Dreier. 

Christoph Henke nutzt das Spiel letztlich für die große Rotation und setzt alle zwölf Spieler ein. Ein dickes Lob gibt’s von ihm für den jungen Point Guard Niko Tilkiaridis, der erstmals seit seiner Verletzung Ende November wieder auf dem Feld steht. 14 Punkte (zwei Dreier) machen ihn am Ende zum zweitbesten Schützen hinter Jordan Rose, der – wie schon in Hamm – stark aufspielt und die 150 Zuschauer mit 31 Punkten (fünf Dreier) verzückt, aber dennoch aus dem Spiel keine Ein-Mann-Show macht. 

Sowieso treffen am Samstag alle zwölf Spieler. „Schön, dass alle mit einem positiven Gefühl aus dem Spiel herausgehen“, sagt Christoph Henke, dessen ganze Konzentration nun einem weiteren Heimspiel gilt. Am kommenden Samstag stellt sich mit Bielefeld ein direkter Verfolger vor. 

LippeBaskets: Wiedey 6, N. Tilkiaridis 14/2, Cramer 13/1, J. Tilkiaridis 2, Mersch 6, Meinert 8, Rupprecht 1, Barkowski 2, Brüggemann 2, Brüggendieck 4, Rospek 6, Rose 31/5

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