LippeBaskets und TVE Barop bestreiten Samstag Endspiel um die Meisterschaft

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Die Werner - hier mit Keilinghhaus - haben ihr Endspiel gegen Barop.

Werne - Die LippeBaskets Werne und der TVE Barop haben am vorletzen Spieltag an der Spitze der Oberliga 3 nichts anbrennen lassen und treffen nun am kommenden Samstag (19.30 Uhr, Ballspielhalle) zum direkten Duell um den Regionalliga-Aufstieg.

Die Ausgangslage für den 19. März ist klar: Die LippeBaskets müssen gewinnen, ansonsten wäre Barop punktgleich und dank des besseren direkten Vergleiches Meister. Das Hinspiel in Dortmund hatten die Werner mit 56:67 verloren.

„Den Aufstieg können wir uns jetzt aktiv verdienen. Ich freue mich auf das Spiel und einen tollen Rahmen – auch wenn die Gefahr besteht, dass das in die Hose gehen kann“, sagt LBW-Trainer Christoph Henke.

Angetrieben von den überragenden Semir Albinovic (31/6 Dreier) und Reinhard Foith (18/1) machten die Sauerländer ihren Gästen am Samstag das Leben lange Zeit schwer. Am Ende mussten sie der hohen Intensität und ihrer immens hohen Foulbelastung Rechnung tragen.

Es entwickelte sich ein rasantes Spiel, weil die Lüdenscheider druckfrei und mit hoher Tagesform aufgespielt haben. So drehten sie das Werner 5:0 zum Start in eine eigene 6:5-Führung um (3.). Die LippeBaskets zogen anschließend auf 17:6 (7.) davon, doch die Gastgeber blieben dran und ließen sich auch von der ersten 15-Punkte-Führung der Gäste (38:23, 14.) nicht beirren. Die Lüdenscheider arbeiteten sich wieder heran und gingen im Schlussviertel mit einem 7:0-Run nach 34 Minuten wieder mit 70:69 in Führung. Albinovic traf – obwohl zunächst wegen einer Grippe fraglich – mit seinem sechsten Dreier.

„Ich hoffe, dass eine oder andere unserer Jungs sich mit der Albinovic-Grippe angesteckt hat“, kalauerte Henke mit Blick auf Krankheits- und Trefferbild. Aber genau dieser Dreier wirkte wie ein Signal auf die Werner. Fortan arbeiteten sie auch gegen die aufgeheizte Atmosphäre in der Halle an. „In dieser Phase haben wir sogar besser gespielt als zu der Zeit mit klaren Führungen. Es war gut zu sehen, wie sie in kritischen Situationen die Ruhe bewahrt haben“, meinte Henke.

In der Schlussphase wurden die Gastgeber müde, zumal sie lange nur mit einer Siebener-Rotation spielten. „Wir haben viel den Korb attackiert, weil wir wussten, dass sie mit kleiner Rotation spielen werden“, meinte Henke. Seine Spieler zogen viele Fouls, so dass bei den Gastgebern nach Schneider (27.) noch vier weitere Akteure mit dem fünften Foul ausscheiden mussten. Die LippeBaskets hingegen hatten in der großen Rotation Kräfte gespart, brachten Meinert, König und Brachhaus wieder ins Spiel – und sorgten mit einem 22:5-Lauf für ganz klare Verhältnisse.

Die Vorbereitung auf das Spiel gegen Barop werde nun nicht anders verlaufen als sonst, sagt Henke. Drei Einheiten plus eine freiwillige Wurfeinheit am Donnerstag stehen auf dem Plan. Einzig heute will er den Ablauf etwas ändern und nicht nur das Lüdenscheid-Spiel nachbesprechen, sondern dem Team schon einen kleinen Ausblick auf Samstag bieten.

 LippeBaskets:  Brachhaus (21/1), König (15/3), Meinert (13/1), Voigt (12), Cramer (11/2), Docenko (8/1), Pavleski (5), Tübel (3), Keilinghaus (3), Wiedey, Altmeyer

Freiwürfe: 31 v. 50 (62%)

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