WSC liefert in Massen Nullnummer ab

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Daniel Durkalic in Aktion. 

Werne – Fußball-Landesligist Werner SC kommt in seinem zweiten Test im Rahmen der Vorbereitung auf die zweite Serie nicht über ein 0:0 bei der klassentieferen SG Massen hinaus. „Schlafmützig beschreibt das wohl am besten“, meint Trainer Lars Müller über die Leistung seines weiterhin ersatzgeschwächten Aufgebots.

Dem WSC fehlen gegen den kampf- und laufstarken Bezirksligisten einfach die Frische und die Ideen für einen erfolgreichen Ballvortrag. In der Defensive stimmt zumindest in der ersten Halbzeit die Arbeit gegen den Ball, doch wenn sich die Kugel im Werner Besitz befindet, fehlen die klaren Aktionen. Viele Ballverluste und Abspielfehler hemmen das Werner Spiel und einzig zwei Annäherungen von Prinz sind zu notieren. 

Allerdings kommt auch kein einziger Schuss auf das Tor von Jorma Hoppe. Wie schon beim 3:2-Erfolg im ersten Test des Jahres beim SuS Kaiserau lässt der Sport Club in der zweiten Halbzeit nach, ist gedanklich wie spielerisch immer einen Tick zu langsam. Nach 56 Minuten fliegt der Ball tatsächlich mal in Richtung Massener Tor, doch der Schuss von Prinz wird auf Kosten eines Eckballs abgefälscht. Manuel Linke, der nach dem Seitenwechsel zwischen die Pfosten geht, bekommt mehr Arbeit, weil sich im Spiel des WSC auch die Fehler mehren. 

Fünf große Chancen für die Gastgeber macht er zunichte. Bei der ersten Massener Gelegenheit verliert Foroghi den Ball im Mittelfeld und der schnelle Franko Jans taucht frei vor Linke auf, der mit einer Fußabwehr klärt (61.). Neun Minuten später verliert Cirak den Ball im Strafraum an Jans, doch dessen Schuss aus spitzem Winkel wehrt Linke ins Toraus ab. Dann ist Jose Miguel Rodriguez Toquero nach einem Fehlpass von Nemitz frei durch und erneut muss Linke mit einer Fußabwehr retten. Schließlich verursacht Foroghi unnötig einen Freistoß. 

Gut 22 Meter mittig vor dem Tor nimmt Tom Böhm Maß und versucht es mit einem Freistoß über die Mauer hinweg. Doch Linke ahnt, was da kommt, fliegt die Linie entlang und faustet die Kugel seitlich weg. Und in der Schlussminute bekommt er bei einem Schuss von Marvin Schmidt ebenfalls noch einmal schnell die Fäuste hoch. 

Und der WSC? Da muss Müller sich mit Kleinigkeiten zufrieden geben. So in der 72. Minute, in der die Werner sich tatsächlich mal über außen durchkombinieren. Jannis Vertgewall kommt links nach einem Zusammenspiel mit Jannik Prinz frei zu einer Flanke an den hinteren Pfosten, wo Nemitz an das Außennetz köpft. Wenig später ist Runde nach einem der seltenen Pässe in die Tiefe frei durch, doch klärt Massens Keeper mit den Fuß. 

Und schließlich legt Daniel Durkalic noch einmal für Prinz auf, doch dessen Flachschuss aus 17 Metern fliegt links am Pfosten vorbei ins Aus. Die Stimmung im Team ist nach dem Schlusspfiff der Leistung entsprechend. Besser können es die Werner am Mittwoch machen, wenn sie ab 19.30 Uhr am Kohuesholz beim A-Ligisten GS Cappenberg antreten, der von ihrem ehemaligen Teamkollegen Pascal Harder trainiert wird.

Werner SC: Hoppe (46. Linke) – Holtmann, Bastürk (26. Vertgewall), Stöver – Poggenpohl (67. Nemitz), Foroghi, Husarek (46. Niewalda), C. Lachowicz (67. Cirak) – Prinz, Durkalic, Runde

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