WSC: Pokal-Aus nach 0:2 gegen Senden

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Kurtulus Öztürk brachte gestern Abend in Senden auch sich selbst zum Einsatz.

WERNE -  Erste Pflichtspiel-Niederlage für den Werner SC: Mit 0:2 (0:1) verlor der Bezirksliga-Tabellenführer gestern Abend im Pokal-Achtelfinale beim Ligakonkurrenten VfL Senden.

„Und das geht aufgrund der Torchancen auch in Ordnung“, sagt WSC-Trainer Kurtulus Öztürk.

Der hatte seine Mannschaft gehörig durcheinander gewirbelt – um zu schauen, ob der zweite Anzug passt. „Wir haben nicht umsonst so einen großen Kader“, sagte er. So richtig gepasst hat’s nicht: Von der Startelf gestern werden am Sonntag im Spitzenspiel gegen Wethmar wohl nur zwei Akteure vom Anpfiff an auf dem Platz stehen...

So hatten sich im neuen 4:2:3:1-System statt Schwebrock, Thannheiser, Simon, Schnee oder Durkalic dann Spieler wie Matti Bartsch, Marcel Eichhorst oder Justin Schulze Weiling zu beweisen. „Das war sicher nicht ganz einfach für sie. Wichtig war mir, dass alle Gas gegeben haben. Wir wollen das Ergebnis jetzt nicht überbewerten“, meinte Öztürk.

Gegen motivierte Sendener, die zuletzt in der Liga drei Niederlagen in Folge kassiert hatten, fiel der erste Gegentreffer in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Der Angriff kam über die zu offene linke Abwehrseite und der Ball zu Steffen Tillmann, der aus zwölf Metern unhaltbar für Rockel-Vertreter Chuck Germino traf.

Das 2:0 nach 67 Minuten ging auf das Konto von Patrick Froning, der die Vorlage von Leon Heese bekam. Wernes Verteidiger klärte den Ball nach einer Flanke von rechts in die Mitte, wo Froning die Kugel annehmen und ins Netz schieben durfte.

Und der WSC? „Bei uns fehlte ein bisschen die Durchschlagskraft“, meinte Spielertrainer Öztürk selbstkritisch. Denn er spielte in seinem System die einzige Spitze, vergab zwei gute Gelegenheiten.

Werner SC: Germino – Eichhorst, Heese, Schöpper (69. Eisenbach), Jücker – Nowak, Saka (61. Kozlik) – Schulze Weiling, Akyüz, Bartsch – Öztürk (64. Leenders)

Tore: 1:0 (45.+2) Tillmann, 2:0 (67.) Froning. - gu

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