Arbeitssieg für Eintracht auf Capeller Beton

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Szene aus dem Pokalspiel zwischen Capelle und der Eitnracht.

WERNE - Eintracht Werne hat am Abend im Wettbewerb um den Fußball-Kreispokal LH beim SC Capelle mit Mühe das Achtelfinale überstanden.

Beim Ligarivalen SC Capelle siegte das Team von Muris Mujkanovic mit 1:0 (1:0) durch ein frühes Tor von Andreas Pawlik (16.) und trifft nun im Viertelfinale daheim auf Südkirchen.

„Dieses Spiel kannst du nur mit einem Weitschuss oder mit einem Standard gewinnen“, meinte Mujkanovic. Mit Recht. Auf der Capeller Asche, hart wie Beton und für die technisch weniger versierten Gastgeber von Vorteil, war ordentlicher Fußball überhaupt nicht möglich. Die ersatzgeschwächte Eintracht mühte sich redlich, Struktur in ihr Spiel zu bekommen, doch das übliche schnelle Spiel war nicht aufzuziehen.

So war’s tatsächlich ein Freistoß, der nach bereits 16 Minuten zum Tor des Tages führte. Marko Martinovic brachte den Ball von der linken Seite vor das Tor, Capelles Krieter verlängerte die Kugel unglücklich an den hinteren Pfosten, wo sich Andreas Pawlik von seinem Mann weggeschlichen hatte und aus kurzer Distanz Torhüter Gerbe keine Chance ließ.

Die Gastgeber versuchten in der Folge in erster Linie, die Eintracht in ihren Aktionen zu stören. So gab’s bis zur Pause keine nennenswerten Aktionen auf beiden Seiten. Ein Freistoß von Eckey aus 30 Metern stelle Eintracht-Keeper Linke vor keinerlei Probleme (43.).

Capelle wollte nach dem Seitenwechsel mehr: Trainer Ritz brachte Kroner für die Offensive. Doch es war weiterhin ein zäher Kampf um Ballbesitz. Erst in der 78. Minute gab’s ansatzweise eine Chance, als Kroner einen Kopfball in Richtung Linke brachte. Für die einzig wirklich sehenswerte Offensivaktion der Gastgeber sorgte Eckey in der 89. Minute mit einem Schuss aus 18 Metern, der den Eintracht-Kasten oben rechts knapp verfehlte.

In der fast 6-minütigen Nachspielzeit – bedingt durch eine längere Verletzungsunterbrechung – vergab die Eintracht gegen aufgerückte Capeller schließlich noch beste Chancen durch Martinovic und Pawlik.

Die Bilanz von Trainer Mujkanovic: „Ein Spiel, das man schnell vergessen sollte. Hauptsache gewonnen, und Hauptsache, es gibt keine Verletzten.“

Eintracht: Linke – Ünal, Pra, Scharein, Do. Obrenovic, Fiebig, Pawlik, Da. Obrenovic, Kaya, Bozaki, Mi. Martinovic

Tor: 0:1 (16.) Pawlik - gu

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