LH-Meisterschaft: SVH und Eintracht Werne weiter

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Den höchsten Sieg des Abends feiert der SV Herbern – hier mit Närdemann – beim 9:0 gegen Alstedde.

ASCHEBERG -  Rekordsieger SV Herbern nimmt bei der 23. Hallenmeisterschaft des Fußballkreises Lüdinghausen Kurs auf den zehnten Titelgewinn. Am Abend setzte sich der Landesligist in der Vorrunden-Gruppe A souverän vor Eintracht Werne durch.

Pech hatte die SG Selm: Einzig das Team von Mark Bördeling holte gegen den SVH einen Punkt, schied aber mit nur einem Sieg in vier Spielen ungeschlagen aus.

Keine Rolle spielten am Ende Union Lüdinghausen sowie BW Alstedde. Der Lüner A-Ligist blieb ohne Punkt und war mit 24 Gegentoren die Schießbude des Abends.

Eintracht Werne machte sich das Leben selbst schwer. Erst 57 Sekunden vor dem letzten Gruppenspiel gegen Alstedde erzielte Marko Martinovic das 3:2-Siegtor und schoss damit die Selmer noch vom zweiten Platz herunter. Dabei lagen die Werner mit 1:2 zurück, nachdem Ünal eine Zeitstrafe bekommen hatte – für Trainer Muris Mujkanovic ebenso nicht nachvollziehbar wie (für alle) ein Neunmeter im ersten Spiel, von dem der SV Herbern profitiert hatte. „Okay, wir sind weiter. Aber ich bin total verärgert. Wieder solche Entscheidungen gegen uns. Wir hätten es einfacher haben können...“, grantelte der Eintracht-Trainer.

Das direkte Duell der ersten Endrunden-Teilnehmer endete zum Auftakt 3:1 für den SVH. Nach der 1:0-Führung für die Eintracht durch Marko Martinovic traf Närdemann mit dem umstrittenen Neunmeter zum Ausgleich. „Wäre der nicht gefallen, hätten wir das Spiel nicht verloren“, meinte Stefan Goßling. Erneut Närdemann und Dubicki nutzten die Gunst der Stunde zum Herberner 3:1-Erfolg. „Wir sind gegen werne etwas zäh gestartet, haben uns aber nicht aus der Ruhe bringen lassen“, meinte SVH-Trainer Christian Bentrup. Dessen Team legte in der Folge mit einem 3:1-Erfolg über Lüdinghausen den Grundstein zum Gruppensieg, der auch durch das 2:2 gegen Selm nicht in Gefahr geriet. „Ich wusste, dass wir uns das erlauben konnten und Alstedde schlagen“, meinte Bentrup. Das tat sein Team mit dem höchsten Sieg des Tages. Bentrup: „Insgesamt haben wir das souverän gelöst. Das Weiterkommen war wichtig.“

Zuvor hatte sich BWA schon von Lüdinghausen mit 0:8 abschießen lassen. Und ausgerechnet gegen diesen Gegner zitterte sich die Eintracht in die Endrunde. Zuvor gab’s noch ein 1:0 gegen Lüdinghausen durch ein Tor von Cengin und ein packendes 3:3 gegen Selm.

Schynol trifft mit Fallrückzieher

Marko Martinovic traf bereits nach sechs Sekunden den Pfosten und mit dem Nachschuss ins Tor, doch Selm leistete großen Widerstand, führte durch ein Kopfball-Tor von Kramzik 75 Sekunden vor Schluss sogar mit 3:2. Erst ein toller Fallrückzieher von Schynol brachte der Eintracht das 3:3 – handgestoppte 1,6 Sekunden vor der Schlusssirene.

Die Spiele:

SV Herbern – Eintracht Werne 3:1 – Tore: 0:1 Marko Martinoviv, 1:1 Neunmeter Närdemann, 2:1 Närdemann, 3:1 Dubicki

SG Selm – BW Alstedde 4:2 – Tore: 0:1 Turan, 1:1 Kramzik, 2:1 Ulrich, 2:2 Büyükdere, 3:2 Kramzik, 4:2 Schwegler

U. Lüdinghausen – SV Herbern 1:3 – Tore: 0:1 Kaminski, 0:2 Ploczicki, 0:3 Kaminski, 1:3 Husken

Eintracht Werne – SG Selm 3:3 – Tore: 1:0 Marko Martinovi, 1:1 Lehmann, 1:2 Ulrich, 2:2 Marko Martinovic, 2:3 Kramzik, 3:3 Schynol

BW Alstedde – U. Lüdinghausen 0:8 – Tore: 0:1 Wieschnewski, 0:2 Görlich, 0:3 Coerdt, 0:4 Wieschnewski, 0:5 Görlich, 0:6 Görlich, 0:7 Coerdt, 0:8 Coerdt

SV Herbern – SG Selm 2:2 – Tore: 1:0 Schütte, 1:1 Schwegler, 2:1 Dubicki, 2:2 Ulrich

U. Lüdinghausen – Eintracht Werne 0:1 – Tor: Cengin

BW Alstedde – SV Herbern 0:9 – Tore: 0:1 Dubicki, 0:2 Eigentor Turan, 0:3 Bröer, 0:4 Ploczicki, 0:5 Kaminski, 0:6 Närdemann, 0:7 Runde, 0:8 Lünemann, 0:9 Lünemann

SG Selm – Union Lüdinghausen 3:3 – Tore: 0:1 Görlich, 0:2 Görlich, 0:3 Voll, 1:3 Kramzik, 2:3 Kramzik, 3:3 Kramzik

Eintracht Werne – BW Alstedde 3:2 – Tore: 1:0 Ünal, 1:1 Büyükdere, 1:2 Büyükdere, 2:2 Marko Martinovic, 3:2 Marko Martinovic

Endstand Gruppe A

1. Herbern 4 3 1 0 17:4 10

2. Werne 4 2 1 1 8:8 7

3. Selm 4 1 3 0 12:10 6

4. L’hausen 4 1 1 1 12:7 4

5. Alstedde 4 0 0 4 4:24 0

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