Lob von den Profis

Lenklar ist ein "Turnier von Reitern für Reiter"

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Wohl 7000 Zuschauer verfolgten den Großen Preis - ein neuer Zuschauerrekord.

Werne – Der Gastgeber Lutz Gripshöver sprach von einem Besucherrekord beim Großen Preis mit geschätzt 7 000 Zuschauern. Der Sponsor Frank Auer, der erstmals ein nationales S****-Springen mit 40 000 Euro Preisgeld ermöglichte, „sah tollen Sport an einem tollen Nachmittag“.

Keine Frage: Die 39. Auflage der größten Sportveranstaltung im Kreis Unna stieß in neue Dimensionen vor. Aber was macht dieses Turnier für die Top-Reiter und Aktive aus der Region so besonders? 

Jens Baackmann, Sieger im Großen Preis von 2018 und am Samstag und Ostersonntag mit Quatara in zwei schweren Springen siegreich, sagt: „Es ist die familiäre Atmosphäre, wie Herr Ludger Gripshöver jeden begrüßt, egal ob morgens um sieben Uhr oder abends um acht Uhr. Es ist ein Turnier von Reitern für Reiter. Die verstehen ihr Handwerk. Man sitzt hier abends noch zusammen und trinkt ein Glas Wein zusammen“, sagt Baackmann, der mit Ludger Gripshövers Sohn Lutz zudem gut befreundet ist.

39.Lenklarer Reitertage - Marco Kutscher siegt im Großen Preis

 Insa Strothmann vom RV Lübeck-Wulfsdorf kann „nur Positives über das Turnier sagen“. Die Dänin Zascha Nygaard Andreasen, die am vergangenen Wochenende als Zweite im Championat (S***) und einem Sieg im Amazonen-S*-Springen extrem erfolgreich war, ergänzt: „Hier gibt es ein starkes Starterfeld. Das Turnier wird von allen Reitern gut angenommen.“ 

Für Meike Dieckmann vom RV Kirchhellen ist Lenklar „eines der schönsten Außenturniere und fest in meinem Turnierplan verankert. Die Familie Gripshöver macht alles möglich für Reiter, Sponsoren und Gäste. Das sind einfach Top-Bedingungen auch vom Boden her“, lobt die Westfälische Meisterin von 2015. 

39.Lenklarer Reitertage - Führzügel und Jump and Drive

Der Heimspiel-Aspekt spielt für Stephan Schwert, 2. Vorsitzender des RV St. Georg Werne, eine große Rolle: „Auf Grund der Nähe können meine drei Kinder und ich von der Jungreiterprüfung bis zum Zwei-Sterne-S alles reiten. Man kann zwischendurch mal eben ein Pony holen, dass sind ja nur sechs Kilometer bis zu unserem Stall. Das geht bei anderen Turnieren natürlich nicht. Wir waren vom ersten Tag bis zum Ostermontag an allen Tagen da. Die Bedingungen hier sind einfach wunderschön“, sagt Schwert, dessen Kinder Lena, Marie und Laura ebenfalls im Sattel saßen.

 Felix Haßmann unterstrich ebenfalls den familiären Charakter des Turniers. „Ich komme schon ein paar Jahre hier her. Die Bedingungen sind gut und alle sind freundlich“, sagt der 33-Jährige aus Lienen. Er vergisst aber auch nicht auf einen nicht unwichtigen Aspekt hinzuweisen: „Es gibt auch reichlich was zu gewinnen“, sagt der Zweitplatzierte des Großen Preises vom Ostermontag, für den er 7 500 Euro einstrich. Dass es so weiter geht auch in der 40. Auflage – darauf hofft Gastgeber Lutz Gripshöver.

39.Lenklarer Reitertage -Samstag und Sonntag 

Wernes Bürgermeister Lothar Christ erinnerte bei seinen Grußworten an die Anfänge: „Man muss sich mal vor Augen führen, dass das Turnier ganz klein angefangen hat. Das war ein Ostermontag im Jahr 1976. Dabei ging es eigentlich nur darum, zum 85. Geburtstag vom Opa ein kleines Springen zu veranstalten. Und heute schauen wir uns um und können feststellen: Das hat was mit Superlativen zu tun – zwar sowohl nach Nennungen als von der Anzahl der Tage.“ 

Und dass immer noch mehr gehe, zeige nicht nur die in diesem Frühjahr für das Turnier breit gepflasterte Fläche vor dem Kuchen- und Weinzelt und dem großen Getränkestand. „Das liegt auch daran, dass das Organisationsteam ein ganz besonderes Motto hat: nämlich jedes Jahr ein bisschen besser werden“, sagt Christ. Somit darf nun die Vorfreude auf Lenklar 2020 beginnen... Denn: „Für die 40. Auflage überlegt man sich nochmal was Besonderes. Wir werden jetzt erst einmal Luft holen und dann gemeinsam überlegen, was wir Neues machen können“, kündigt Lutz Gripshöver an.

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