Großer Preis von Lenklar mit Nieberg und Haßmann

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Lars Nieberg mit Balounito 2013 in Lenklar.

WERNE - Noch genau drei Wochen, dann werden die Lenklarer Reitertage auf dem Hof Gripshöver eröffnet. Für die in diesem Jahr 11-tägige Veranstaltung vom 9. bis zum 19. April sind bisher 4 200 Startplätze gebucht worden.

Das ergab die erste Auszählung nach dem Nennungsschluss am Dienstag. Erfahrungsgemäß wird sich die Zahl noch erhöhen – nicht zuletzt deshalb, weil einige Top-Reiter erst kurz vor Veranstaltungsbeginn ihren Start ankündigen.

„Bei den S-Springen sind es auf den ersten Blick etwas weniger, nach unten hin aber insgesamt mehr“, analysierte Gastgeber Lutz Gripshöver mit schnellem Blick die ersten Nennungszahlen für die insgesamt 41 Prüfungen vom Einfachen Reiterwettbewerb bis hin zum Dreisterne-Springen der schweren Klasse.

In dem mit 10 000 Euro dotierten Großen Preis am Sonntag, 19. April, sind bisher 65 Startplätze vergeben. Mit dabei sind auch internationale Top-Reiter, unter ihnen der zweimalige Mannschafts-Olympiasieger Lars Nieberg, zuletzt Sieger im Championat von Dortmund und Zweiter im Großen Preis von Abu Dhabi (CSI5*), sowie auch der Titelverteidiger von 2014, Toni Haßmann.

Ein neues Gesicht werden die Werner im Großen Preis mit Patrick Stühlmeyer sehen. Der 24-Jährige aus der Nähe von Osnabrück liegt derzeit auf Rang 128 der Weltrangliste und gehört zu den starken jungen Deutschen, die in den vergangenen Jahren durch den Förderkader von Co-Bundestrainer Heinrich-Hermann Engemann gegangen sind.

Stühlmeyer wurder 2010 in Jardy (Frankreich) Mannschafts-Europameister bei den Jungen Reitern. Im vergangenen Jahr gewann er unter anderem den Großen Preis beim CSI3* in Frankfurt und im Sommer mit dem deutschen Team den Fünfsterne-Nationenpreis im schwedischen Falsterbo.

Zu diesem Team gehörte im vergangenen Jahr auch Katrin Eckermann, die im April 2014 mit dem zweiten Platz im Großen Preis von Lenklar auf Gangnam Style einen tollen Start in die grüne Saison hatte, wenig später beim Deutschen Derby in Hamburg den Großen Preis gewann sowie beim CHIO in Aachen den Nordrhein-Westfalen-Preis und das „Best of Champions“ vor dem Schweizer Olympiasieger Steve Guerdat sowie Marcus Ehning.

Auch für Toni Haßmann aus Lienen verlief die Saison nach seinem Sieg im Großen Preis von Lenklar mit Classic Man überragend. Es folgten Siege im Großen Preis des Wiesbadener Pfingstturnieres, im Großen Preis von Donaueschingen und zuletzt im Großen Preis beim K+K-Cup in Januar in Münster.

Noch erfolgreicher schnitt Felix Haßmann ab. Tonis „kleiner Bruder“, aktuell auf Rang 73 der Weltrangliste, gewann zuletzt in der Hallensaison je zwei Springen in der Dortunder Westfalenhalle sowie in Warschau. Weitere erste Plätze gab’s unter anderem bei internationalen Turnieren in Neumünster, Offenburg, Salzburg und Posen.

Gemeldet haben mit Johannes Ehning, Markus Renzel, der Schwedin Nicole Persson, dem Italiener Emanuele Camilli oder dem Ungarn Balazs Krucso weitere Top-Reiter, die viele internationale Erfolge aufzuweisen haben.

Vom RV St. Georg wollen vier das schwere Dreisterne-Springen in Angriff nehmen: Gastgeber Lutz Gripshöver, Oliver Schaal, Chefbereiter des Hofes, Johannes Reher, der ebenfalls ein echtes Heimspiel hat, sowie Theresa Kamps, die viele Jahre auf dem Hof Gripshöver geritten ist und seit geraumer Zeit ihre Pferde im Stall des ehemaligen nachwuchs-Bundestrainers Dietmar Gugler in Pfungstadt stehen hat. - gu

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