Lenklar: Ahlmann siegt und testet Taloubet Z

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Christian Ahlmann mit Hui Buh, Siegerpferd bei der Weltmeisterschaft der 6-Jährigen, im Lenklarer Parcours.

WERNE -  Für Christian Ahlmann (Marl) war die Youngster-Tour am Freitag der fast perfekte Einstieg in das Turnierwochenende bei den 35. Reitertagen in Lenklar.

Nach dem zweiten Rang am Morgen mit dem 7-jährigen Hui Buh belegte der 40-Jährige am Nachmittag mit Casuality Z und Caribis Z im schweren Zwei-Phasen-Springen für 8-jährige Youngster die Plätze eins und drei. „Das darf so weitergehen“, meinte der 3-malige Europameister, der auch am Sonntag im Großen Preis aufsatteln will.

Einen Doppelsieg Ahlmanns mit den beiden Zangersheide-Hengsten verhinderte mit dem letzten Ritt des Wettbewerbs Katrin Eckermann. Die 24-Jährige war im 320 Meter langen Stechparcours mit dem Holsteiner Wallach Clayton ASK (Clarimo x Cassiopaia) in 37,40 Sekunden nur 22 Hundertstel langsamer als Ahlmann mit Casuality Z und schob sich auf Rang zwei. Platz vier ging an Olympiasieger Lars Nieberg, der auf Chacco-Blue-Sohn Chactus als vorletzter Starter noch einmal Jagd auf Ahlmanns Bestzeiten gemacht hatte.

„Ich ändere ja schon mal gerne kurzfristig meine Pläne, aber ich werde Samstag und Sonntag hier sein“, sagte Sieger Christian Ahlmann, der die beiden 8-jährigen Schimmel aus dieser Prüfung auch am Samstag in den schweren Springen einer weiteren Formüberprüfung unerziehen wird.

Der 28. der Weltrangliste würde in Werne nach langer behutsamer Aufbauarbeit auch das Comeback von Taloubet Z im großen Sport forcieren. Bisher ist der 15-jährige Hengst, mit dem Ahlmann 2011 das Weltcup-Finale in Leipzig gewann, bei zwei Turnieren in vier Springen getestet worden. „Er ist Springen mit 1,40 und 1,45 Höhe gegangen. Also noch nicht so ganz schwer. Es ist wichtig, dass er stabil bleibt“, sagt Ahlmann. Sollte der Braune aus niederländischer Zucht auch heute bei einem weiteren schweren Springen dieses Gefühl vermitteln, dann scheint auch ein Start des Top-Paares am Sonntag im Großen Preis (15 Uhr) nicht ausgeschlossen. „Theoretisch ist das möglich. Ich muss gucken, wie es am Samstag mit ihm ist“, sagt Ahlmann, für den das Wochenende ein bisschen Erholung bringt zwischen dem “Le Saut Hermés” im Grand Palais in Paris sowie den vier folgenden Stationen der Global Champions Tour in Antwerpen, Madrid, Shanghai und Hamburg.

Das große Ziel in diesem Jahr bleibt die Europameisterschaft in Aachen. „Andere Championate sind auch sehr schön. Aber Aachen ist noch einmal eine andere Kategorie mit dem Publikum und dem Stadion“, sagt Ahlmann. Im vergangenen Jahr gewann er in der Soers den Großen Preis mit Codex One... - gu

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