TV-Chef Reimann weist Kritik zurück – Leichtathletik-Restvorstand macht weiter

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Der Gesamstvorstand des TV Werne mit dem Voristzenden Mathias Reimann (3. von links).

Werne -  „Ich bin nicht mehr bereit zu akzeptieren, dass der geschäftsführende Vorstand des TV Werne wie ein Sau durchs Dorf getrieben wird. Da stelle ich mich vor meine Vorstandsmitglieder, die sich das nicht bieten lassen müssen.“

Mathias Reimann, Vorsitzender des Großvereins, reagiert mit deutlichen Worten auf die Begründung der Rücktritte von Claudia und Thomas Nachtwey aus dem Vorstand der Leichtathletik-Abteilung.

Diese hatten erklärt, dass es Unstimmigkeiten mit dem Gesamtvorstand gegeben habe und fühlten sich zudem „gemaßregelt“. Neben den Eheleuten Nachtwey trat auch die zweite Vorsitzende, Sabrina Reyer, zurück (WA berichtete).

„Als erstes möchte ich klar-stellen, dass die Leichtathletik-Abteilung weiterhin einen funktionierenden Vorstand hat“, erklärte Reimann weiter. Mit dem habe es es am Montagabend ein konstruktives Gespräch gegeben, in dem sich die verbliebenen fünf Vorstandsmitglieder bereit erklärten, ihre Arbeit fortzusetzen. „Sie werden sich organisieren. Der Vorsitzende führt die Abteilung nicht alleine, sondern der gesamte Vorstand“, erläuterte Reimann zudem die Satzung der TV-Leichtathleten.

Also sind nun der Kassenwart Christian Blaha, Walkingwart Manfred Deutsch, Jugendwart Uwe Dihr, Festwartin Anette Rakoniewski sowie die Beisitzerin Angelika Ketzlar-Janisch für die Belange der etwa 240 Mitglieder zählenden Sparte verantwortlich.

Stadtlauf bleibt in erfahrenen Händen

TV-Vereinschef Reimann führte weiter aus, dass „wir den Abteilungsvorstand zu einem Gespräch geben hatten. Der Termin kam aber nicht zustande. Wenn Gesprächsbedarf ist, erwarte ich auch, dass gesprochen wird, und nicht mit einem Rücktritt reagiert wird.“

Und Reimann wurde noch deutlicher: „Und uns dann vorzuwerfen, man kann mit uns nicht zusammenarbeiten, ist schlicht die Unwahrheit. Wir haben 2 500 Mitglieder – und dass nicht alle immer einer Meinung sind, dürfte ja auch klar sein. Auch wir machen Fehler, aber man kann alle Probleme im Gespräch lösen.“

Auch auf den Werner Stadtlauf, der im kommenden Jahr am 11. Juni stattfinden wird, ging Reimann ein: „Der Stadtlauf ist ein Aushängeschild für den TV Werne und für die gesamte Stadt. Damit wird fast ganz Werne bewegt. Der wird seit Jahren in hervorragender Weise von Dirk Böhle organisiert“, führte Reimann weiter aus und ergänzte: „Da stehen wir in besonderer Verantwortung auch gegenüber unseren Sponsoren.“

Weil die Führung an der Abteilungsspitze in den vergangenen Jahren mehrfach und in schneller Abfolge gewechselt hatte, „war für den Gesamtvorstand ganz klar, dass die Hauptverantwortung für den Stadtlauf bei Dirk Böhle bleibt, der diesen schon seit 13 Jahren organisiert“, sagt Sonja Blaha, Geschäftsführerin des Gesamtvereins.

Dirk Böhle war früher Abteilungsleiter der Leichtathleten und gehört nun als Sportwart dem Gesamtvorstand an. „Und nun haben wir es nun einmal mit einem jungen Vorstand zu tun gehabt, der noch kein Jahr im Amt war und sich erst einmal einarbeiten musste.“ Aber auch das sei ja nun schon wieder hinfällig.

Mathias Reimann stellt abschließend noch einmal seine Wertschätzung für die Ehrenamtler heraus: „Ich habe vor jedem Abteilungsleiter die höchste Achtung und größten Respekt, wenn man berücksichtigt, wie viel Zeit und Einsatz sie einbringen. Das geht aber auch mit einer großen Verantwortung einher.“

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