Marcel Piechota schnellster Werner Läufer in Hamm

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Marcel Piechota war schnellster Werner.

HAMM - Die 41. Laufserie des OSC 01 Hamm ging im Hammer Jahnstadion in ihre zweite Runde. Der 15-Kilometer-Lauf stand auf dem Programm.

Bei den Männern bewältigte Andreas Kuhlen vom Team Runnerspoint die Strecke entlang des Kanals in 49:52 Minuten am schnellsten und siegte vor Sven Serke von den Lauffreunden Bönen (49:57). Serke setzte sich mit dem zweiten Platz in der Gesamtwertung an die Spitze. Bei den Frauen siegte Patricia Grewatta in 56:42 Minuten erneut souverän.

Das Wetter meinte es dieses Mal gut mit den rund 900 Läufern im Hammer Osten. Bremste die Athleten vor zwei Wochen beim Zehn-Kilometer-Lauf noch Neuschnee aus und verhinderte gute Zeiten, schien am Sonntagmorgen die Sonne.

Daria Krüger nach 68 Minuten im Ziel

Schnellster Werner Läufer war diesmal Marcel Piechota vom Radsportclub Werne, der unter der Stunden-Marke blieb und nach 59:33 Minuten als Gesamt-68. ins Ziel kam (11. M35). Als schnellste Werner Läuferin kam Daria Krüger vom TV Werne nach 1:07:55 als viertschnellste Frau in der Altersklasse W40 ins Ziel.

Die beiden schnellsten Werner Aktiven vom Auftaktlauf über zehn Kilometer vor 14 Tagen – Jürgen Teicher (LSF Werne) und Claudia Nachtwey (TV Werne) – fehlten diesmal.

Insgesamt gingen 13 Aktive vom TV Werne an den Start, zwei vom TLV Rünthe und vier vom SV Herbern. Markus Billermann vom SVH verpasste knapp die Stundenmarke in 1:00:45 als Gesamt-81. (11. M45). Die größte Gruppe heimischer Starter stellte allerdings der SuS Oberaden, der 24 Aktive auf die Strecke entsendete. Schnellster hier war Ralf Tüttmann, der nach 1:03:13 als 31. der Altersklasse M45 ins Ziel kam. Der TLV Rünthe war diesmal mit zwei Frauen vertreten: Nach 1:15:31 Stunden kam Bettina Gerken ins Ziel (13. W45), nach 1:28:54 schließlich Melanie Cloodt (32. W40).

Die zahlreichen Zuschauer entlang der Strecke sahen ein bis zur letzten Kurve spannendes Rennen. Nach der ersten Runde lag eine Gruppe von fünf Startern an der Spitze. Unter ihnen die drei in der Gesamtwertung ganz vorne liegenden Philipp Henseleit, Sven Serke sowie Yannick Rinne und Andreas Kuhlen, der den ersten Wettkampf krankheitsbedingt auslassen musste.

Als die Läufer dann kurz vor dem Ziel erneut ins Jahnstadion einbogen, hatten sich Serke und Kuhlen abgesetzt und machten den Sieg unter sich aus. „Der Sieg war gar nicht vorgesehen, da ich vor zwei Wochen krank war. Beim Zieleinlauf wusste ich aber, dass ich gegen Sven die Nase vorn haben werde, weil ich Mittelstreckler bin“, zeigte sich der Sieger Kuhlen nach dem Zieleinlauf selbstbewusst. Auch Serke erkannte die Leistung seines Kontrahenten an: „Ich wusste, dass ich langsamer bin als er. Das ist aber nicht weiter schlimm, da er beim ersten Lauf nicht gestartet ist. Deshalb habe ich mich eher auf meine anderen Konkurrenten konzentriert.“ Damit meinte Serke allen voran Philipp Henseleit und Yannick Rinne. „Natürlich habe ich immer ein bisschen nach hinten geschielt und dann den Abstand ausgebaut“, so Serke, für den es bis zum Halbmarathon vor allen Dingen „wichtig ist, gesund zu bleiben.“ Der vor dem Lauf führende Henseleit (Marathon-Club Menden/50:18) erreichte als Fünfter das Ziel, gab sich aber angesichts von lediglich elf Sekunden Rückstand kämpferisch.

Die Lokalmatadorin Patricia Grewatta lief in der Frauen-Konkurrenz erneut allen anderen davon. Über vier Minuten dauerte es, bis Nadja Koch (SCC Scharmede/1:00:55) als zweite Frau die Ziellinie überquerte. Dritte wurde Laura Lienhart von der SG Wenden (1:01:03).

Grewatta war unter der Woche erkältet und ging das Rennen zunächst langsam an. Das zahlte sich aus, denn „hinten raus war nochmal Power da. Dank des schnellen letzten Kilometers bin ich zwei Sekunden unter meiner Bestzeit geblieben“, freute sich die Siegerin, nachdem sie zu Atem gekommen war.

Dank des großen Abstandes auf die in der Gesamtwertung folgenden Läuferinnen ist der Gesamtsieg in zwei Wochen nur noch Formsache. „Beim Halbmarathon möchte ich noch einmal Vollgas geben und den Vorsprung verteidigen oder ausbauen“, erklärte die Westfalenmeisterin über 3000 Meter, die sich jetzt komplett auf eine gute Zeit zum Abschluss konzentrieren wird.

Trotz rückläufiger Teilnehmerzahl, im vergangenen Winter gingen immerhin rund 200 Läufer mehr auf die Strecke, war Dieter Büter vom OSC 01 „dennoch sehr zufrieden“ mit der zweiten Etappe der Laufserie. - csp

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