Auftakt zur Winterlaufserie: Krüger schnell unterwegs

Daria Krüger (links) und Claudia Nachtwey aus Werne waren die beiden schnellste heimischen Läuferinnen. - Archivfoto:

Hamm - Luca Heerdt von den Laufsportfreunden Münster in 32:15 Minuten und Michelle Rannacher (DJK Gütersloh, 38:26) haben die 10-Kilometer-Auftaktdistanz der 42. Winterlaufserie des OSC 01 Hamm gewonnen.

Nachdem es an den Vortagen wie aus Eimern geschüttet hatte, hatten die Organisatoren am Sonntag Glück mit dem Wetter. Die 1066 Teilnehmer kamen trocken ins Ziel im Jahnstadion.

Um das traditionell große Teilnehmerfeld ein wenig zu entzerren, starteten die Athleten in zwei Gruppen. Um 11 Uhr gingen alle Männer bis 50 Jahre und um 12.15 Uhr die Frauen sowie alle männlichen Aktive ab 50 auf die Strecke.

Trotz der neuen Einteilung starteten allerdings auch einige Frauen in der ersten Gruppe. „Das geht teilweise nicht anders, da die Läufer Fahrgemeinschaften bilden und dann, wenn möglich, in einem Rutsch starten wollen“, erklärte Dieter Büter, Vorsitzender des OSC, die Verschiebungen im Starterfeld. Mit der Anzahl der gemeldeten Athleten war Büter in Anbetracht der Wetterlage zufrieden: „Nach den Regenfällen waren wir sehr glücklich, dass es trocken geblieben ist und so nur rund 50 Läufer weniger gestartet sind als im vergangenen Jahr.“

Schnellster heimischer Läufer Ryad Thalisi vom SuS Oberaden, der in 39:06 Minuten ins Ziel kam (Gesamt-77., 22. M20) vor Marcel Piechota, der für den Radsportclub Werne startet. Piechota blieb als einziger Werner Läufer unter der 40-Minuten-Marke in 39:46 Minuten (6. M35).

Schnellste heimische Frau war Daria Krüger, die unter dem Vereinsnamen Racerunner Werne startete. Die früher für den TV Werne startende Mittelstrecken-Läuferin belegte in 42:52 Minuten den beachtlichen zweiten Platz in ihrer Altersklasse W40.

Nur halbwegs zufrieden war die Werner Läuferin Claudia Nachtwey, die für das Tri-Team Selm startete. Sie belegte in 43:12 Minuten Platz fünf in ihrer Altersklasse W45. „Ich wollte eigentlich unter 43 Minuten laufen. Aber bei dem starken Gegenwind habe ich das nicht mehr geschafft, zumal ich zuletzt nicht viel trainiert haben“, sagte Nachtwey. Für das Erreichen von vorderen Platzierungen in ihrer Altersklasse werde es in diesem Jahr schwierig werden, erläutert die Noch-48-Jährige, die entsprechend bald in der nächst höheren Altersklasse vorne mitmischen will. „Denn man merkt es schon, wenn man gegen gute 45-Jährige laufen muss“, erzählt Nachtwey.

Bester der zwölf Läufer des TV Werne war Thorsten Friedrich, der nach 40:55 Minuten ins Ziel kam (22. M40). In 14 Tagen geht es in Hamm mit dem Lauf über 15 Kilometer weiter, wiederum 14 Tage darauf folgt der abschließende Halbmarathon.

Der SV Herbern stellte auch in diesem Jahr wieder eine starke Läufergruppe, die sich zum Auftakt der 42. Winterlaufserie des OSC Hamm mit guten Leistungen präsentierte. Markus Billermann zeigte sich nach seiner Wettkampfpause direkt in guter Verfassung, verpasste aber die 40-Minuten-Marke nur knapp.

Anne-Kathrin Mertens war hingegen mit ihrer Vorstellung nicht so ganz zufrieden. „Ab Kilometer fünf ging nichts mehr. Bei dem Gegenwind ging mir die Puste aus“, sagte sie (43:59 Minuten).

Oliver Schuschel war hingegen mit seinem Lauf zufrieden, obwohl er knapp die 45-Minuten-Marke verpasste.

In starker Verfassung präsentierte sich Andrea Hagenkötter-Börste, die bei den widrigen Bedingungen knapp über 50Minuten blieb.

Heiko Münster bereitet sich schon jetzt auf den 100-Kilometer-Lauf im Schweizerischen Biel Anfang Juni vor und absolvierte spontan beide Läufe über zhen Kilometer, um Wettkämpfe zu sammeln.

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