Carolin Dihr hat klare Ziele bei "Westdeutschen"

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Carolin Dihr startet am Sonntag bei den Westdeutschen Meisterschaften in Dortmund.

WERNE - Am Sonntag muss sich Carolin Dihr aus Werne bei der Westdeutschen Hallenmeisterschaft  im Stabhochsprung beweisen. Die für Bayer Uerdingen/Dormagen startende 21-Jährige beginnt ihren Wettkampf in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle an der Strobelallee um 14.10 Uhr. Sie hat dabei ein klares Ziel.

Qualifiziert hat sie sich dafür als Achte der Landesmeisterschaften Nordrhein, zu dem ihr Verein gehört. Vor 14 Tagen in Leverkusen schaffte sie 3,60 Meter.

„3,70 Meter und höher wäre nicht schlecht“, benennt die junge Leichtathletin ihre Ziele für dieses Wochenende. „Denn ich will es in die Top Ten schaffen“, sagt Dihr.

Mehr scheint kaum möglich, denn die besten Acht gehen mit Bestmarken von vier Metern und mehr in die Titelkämpfe – klare Nummer eins hier Katharina Bauer von Bayer 04 Leverkusen mit 4,40 Meter.

Vier Meter das Ziel für die Sommersaison

Dabei ist Dihrs Wintersaison bislang nicht nach Wunsch gelaufen. „Die Saison fing eigentlich ganz gut an. Dann bin ich aber arbeitstechnisch aus dem Rhythmus gekommen“, erklärt Carolin Dihr. So sei – Dihr arbeitet in Bergkamen und trainiert in Dormagen im Rheinland – kaum ein intensives Training möglich.

Die Winterwettkämpfe nimmt sie jetzt noch so mit, um sich dann komplett auf die neue Freiluftsaison vorzubereiten, in der sie neu angreifen will.

Dafür hat sie ein klares Ziel: sie will die Vier-Meter-Marke knacken und ihre bisherige Bestmarke von 3,81 Meter deutlich steigern. Dafür wird sie ihr Training umstellen, um höhere Umfänge trainieren zu können. Denn einen Großteil des Trainings wird sie in ihrer Heimatstadt absolvieren.

Stabhochspringerin trainiert mehr daheim

Fuhr sie bislang vier bis fünf Mal die Woche nach Dormagen zum Training, will sie nun die Zeit nutzen, die sie sonst im Auto saß. „Ich sitze dann pro Tag drei Stunden um Auto“, rechnet Dihr die Zeit vor, die sie nun sinnvoller nutzen will.

Da der Stabhochsprung als technisch höchstanspruchsvolle Disziplin sich aus mehreren Teilbereichen zusammensetzt, wird Dihr im Sportzentrum Dahl an der Schnelligkeit und Sprung- und Schnellkraft arbeiten und zudem in Werne an der Kraft für den Absprung zu arbeiten. „Dafür stellen mir meine Trainer in Dormagen Trainingspläne aus, die ich alleine umsetze“, sagt Dihr.

In Dormagen will sie zudem einmal pro Woche an der Technik und Koordination arbeiten – damit es klappt, dass am Ende der Saison eine vier vor der neuen Bestmarke steht. - fraz

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