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LBW-Frauen müssen sich für das Top-Spiel steigern, Werner Reserve wird geerdet

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Basti Vogt traf für 19 Punkte. © Gudra

werne - Die Werner Reserve ist nach ihrem jüngsten Höhenflug erst einmal wieder geerdet. „Irgendwann musste so eine Partie kommen, damit wir wieder auf den Boden kommen“, meinte Spielertrainer Jan König. Trotz des Sieges war die Unzufriedenheit bei den Werner Landesliga-Frauen groß, denn sie zeigten keine gute Leistung.

Von Karolin Mersch

Basketball, Oberliga 3 (Männer): SV Haspe 70 II – LippeBaskets II 89:61. Die Niederlage gegen den im unteren Tabellendrittel stehenden Gegner fiel viel zu hoch aus: Die sonst so zuverlässigen Treffer von außen fanden dieses Mal nicht den Weg in den Korb. Gegen die engagierte Defensive der Gastgeber spielten die LippeBaskets ohne Gegenmittel

. „Für die geht’s natürlich um alles im Kampf um den Klassenerhalt, das hat man bemerkt“, kommentierte König. In der eigenen Verteidigung waren ebenfalls große Schwächen zu erkennen: Besonders in der Mann-Mann-Defense ließen sich die Werner Spieler zu einfach und zu oft schlagen. 

„Jetzt haben wir einen richtigen Big Point liegen gelassen“, stellte König fest. Die Resignation hielt sich aber in Grenzen. Die Mannschaft blickt nun motiviert auf den kommenden Samstag, an dem der noch ungeschlagene Tabellenführer TVO Biggesee in Werne zu Gast ist. König: „Da haben wir gar nichts zu verlieren. Und in unserer eigenen Halle wollen wir natürlich ungeschlagen bleiben.

LippeBaskets II: Dobijata, Altmeyer 2, Eichler 3, Westrup, Kahat, Brinkmann 3, König 6, N. Tilkiaridis 15/2, Voigt 19/2, Barkowski 10, Langos 3, J. Tilkiaridis

Basketball, Landesliga (Frauen): ASC Dortmund II – LippeBaskets Werne 62:76 (9:14, 15:15, 18:22, 20:25). „Ein richtiges Katastrophenspiel“, meinte Kapitänin Elisabeth Winkler. Das sonst so hervorragende Zusammenspiel des Tabellenzweiten wollte am Samstag einfach nicht funktionieren. 

Offensiv war das Werner Spiel ideenlos und von Einzelaktionen geprägt. Erst nach der Halbzeitpause wachten die Wernerinnen auf: In der Zonenverteidigung agierten sie nun wacher und aggressiver. „Das war am Ende der Schlüssel zum Erfolg“, meinte Winkler. 

Um am Samstag im Spitzenspiel daheim gegen Tabellenführer Barop mithalten zu können, muss das Team definitiv eine Schüppe drauflegen.

LippeBaskets: Volle, L. Niehüser 6, Winkler 3/1, Abdinghoff 2, Müller, Pinkosz 38/2, S. Niehüser 2, Wohl 21/2, Trillmann 4, Gräfe

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