Tumulte nach dem Spielende

WSC-Trainer Lars Müller knöpft sich Gemens Keeper vor

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WSC-Trainer LArs Müller (rechts)

Werne - In Lars Müller brodelte es. Der Trainer des Werner SC stand vor der Kabine seines Teams und blickte mürrisch ins Leere. Die Rote Karte für seinen Offensivmann Jussef Saado nach Spielschluss in der Landesliga-Partie gegen Westfalia Gemen (1:2) durch Schiedsrichter Zabell (Dortmund) nagte an seinen Nerven.

Viel mehr beschäftigte ihn aber noch, dass sein Mann der einzige Bestrafte war. „Der ist das größte A.... der Liga. Der fällt immer wieder auf, da kannst du eine Umfrage machen“, meinte der ehemalige Profi mit Blick auf Gemens Torhüter Sven Schneider. 

Saado hatte diesen nach Spielschluss wohl beleidigt, was der Gästeschlussmann mehrmals lautstark mit extrem unpassenden Worten quittierte und nur schwer von seinen Kollegen zurückzuhalten war. „Okay“, sagt Müller über seinen Mann, „da musst du dich natürlich unter Kontrolle halten und nichts sagen.“  "Da bin ich nicht stolz drauf und das hätte nicht passieren dürfen", sagt Saado selber über diese Situation.

Allerdings habe Schneider während der Partie immer wieder Werner Spieler mit Ausdrücken beleidigt – und zwar alles andere als jugendfrei. Müller: „Und das in Hörweite von Schieds- und Linienrichter. Das hat jeder gehört.“ 

Umso mehr ärgerte der Werner Trainer sich darüber, dass nicht auch Schneider bestraft worden ist, der unlängst auch beim Spiel in Herbern durch diverse Mätzchen nicht im Guten aufgefallen ist. Müller: „Mich stört einfach, dass so ein Verhalten letztlich noch belohnt wird.“ Gemens Trainer Winking nach Schneiders Ausraster: „Das wollen wir jetzt mal nicht so hoch hängen.“

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