Beim Fußball-Landesligisten

Lars Müller gibt die Zusage als WSC-Trainer für die kommende Saison

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Lars Müller hat beim Werner SC verlängert.

Werne - Der Fußball-Landesligist Werner SC bastelt an seiner Zukunft und hat mit der wichtigsten Personalie bereits vor Weihnachten die Weichen gestellt.

Denn der Ex-Profi Lars Müller (u.a. 1. FC Nürnberg und Borussia Dortmund) geht nach seiner Zusage für die Saison 2019/20 dann in seine dritte Spielzeit als Trainer des Sport Clubs. Der WSC-Fußballchef Thomas Overmann teilte gestern in einer Pressemitteilung mit, dass „die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit“ fortgesetzt werde. 

Demnach gab Lars Müller am Montagabend seine Zusage, in der kommenden Saison weiterhin den Landesligisten Werner SC zu trainieren. „Es stehen zwar noch 14 Spiele aus. Aber wir haben eine große Wahrscheinlichkeit, dass wir nächste Saison auch in der Landesliga spielen“, begründet Overmann. 

Frühzeitige Planungsicherheit 

Der WSC hat als Tabellenzehnter nach 16 Spielen 23 Punkte gesammelt und damit ein Polster von neun Zählern auf den ersten Abstiegsplatz, den aktuell der SuS Stadtlohn belegt. Diese weitgehende Planungssicherheit gab es in der vergangenen Saison nicht – da wurde der Klassenerhalt in buchstäblich letzter Minute gesichert. 

„Gerade Lars Müller steht für die positive Weiterentwicklung unserer Mannschaft in der Landesliga und ist unzweifelhaft der richtige Trainer für den WSC“, freute sich der Vorsitzende der Fußballabteilung, Thomas Overmann. Damit „werde rechtzeitig ein positives Zeichen“ hinsichtlich der künftigen und frühzeitigen Kaderplanung gesetzt, heißt es weiter in der Pressemitteilung. „Auch die Mannschaft hat die Nachricht positiv aufgenommen“, ergänzte Overmann.

 „Die Entwicklung passt und es macht Spaß mit den Jungs. Von daher war das nicht so eine schwierige Entscheidung“, sagte der 42-jährige Trainer, und: „Wir sind im Vergleich zur Vorsaion auf dem richtigen Weg. Wir wollten eine ruhigere Saison spielen – und das sieht bislang ganz gut aus.“ 

Dazu ist der Weg, den Müller mit dem Team gehen möchte, nochlange nicht zu Ende: Es ist immer noch einen Menge Potential da.“ Nun würden die Gespräche mit den Spielern forciert. „Wir wollen die Mannschaft zusammenhalten“, nennt der WSC-Abteilungsleiter hierfür seine Erwartungen. Und auch im Thema Neuverpflichtungen sei der Sport Club durch die Zusammenarbeit mit seinem Ex-Trainer Kurtulus Öztürk (nun Co-Trainer beim Drittligisten Preußen Münster und direkter Vorgänger von Müller) gut aufgestellt, betont Overmann. „Die Chemie stimmt und wir fühlen uns alle wohl – Trainer, Mannschaft und Funktionsteam“, führt Overmann weiter aus. 

Eine „Baustelle“ sieht Müller in der Reserve, die nach dem Abstieg auch in der Kreisliga B um den Klassenerhalt kämpft. „An der Durchlässigkeit von der Jugend in die Senioren arbeiten wir weiter. Mit Niclas Beckerling und Henrik Pollak haben wir positive Beispiele“, sagt Müller, der den Sport Club als eine Art Tummelbecken für Talente sieht. „Wir sind auch für junge Spieler aus der Region ein interessanter Verein. Das geht alles in die richtige Richtung“, erklärt Müller.

 „Wir brauchen einen Physio-Therapeuten“ 

Auch ein neuer Co-Trainer soll für die kommende Saison gefunden werden. Dieser Posten ist nach dem beruflich bedingten Abgang von Christoph Zilligen nach der vergangenen Saison in dieser Spielzeit vakant und wurde sporadisch vom dauerhaft verletzten Mondrian Runde ausgefüllt. „Das ist natürlich keine Dauerlösung“, sagt Overmann. Wichtiger als dieser Posten ist allerdings eine andere Position für Müller im Funktionsteam rund um die Mannschaft: „Wir brauchen dringend einen Physio-Therapeuten.“ Als Torwarttrainer wird zudem auch Axel Scheunemann weiterhin zur Verfügung stehen.

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