SVH überzeugt kämpferisch und setzt sich von den Abstiegsplätzen ab

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Auch Dennis Närdemann zeigte seine kämpferischen Qulitäten.

Herbern - Seit vier Spielen ungeschlagen und den Abstand auf die Abstiegsränge auf sechs Punkte ausgebaut – die Stimmung bei Landesligist SV Herbern könnte schlechter sein. Trainer Christian Bentrup lobte vor allem die kämpferische Einstellung, die seine Mannschaft beim 1:0-Heimsieg gegen Viktoria Resse an den Tag legte.

„Wir haben viel investiert – läuferisch und in den Zweikämpfen. Wir haben uns richtig gewehrt und das war wichtig“, betonte der SVH-Trainer und sah darin einen Schlüssel zum Sieg. Auf dem Rasenplatz an der Werner Straße, der durchaus schwer zu bespielen war, waren das die Qualitäten, die gefragt waren. Denn für Schönspielerei war wenig Platz. Die Intensität seitens der Gastgeber machte sich aber auch personell bemerkbar.

Robin Ploczicki, der schon unter der Woche aufgrund muskulärer Probleme im Oberschenkel pausiert hatte, musste zur Halbzeit runter; der Oberschenkel hatte zugemacht. Für ihn rückte Julian Trapp, zuvor als einzige Spitze vorne unterwegs, auf die Sechserposition und Daniel Krüger beschäftigte vorne die Resser Innenverteidigung.

Ein besonderes Lob vom Trainer erhielt diesmal das Herberner Innenverteidiger-Duo Nils Venneker und Philipp Dubicki. „Die beiden haben hochkonzentriert verteidigt und waren immer zur Stelle, wenn Brandherde aufgetaucht sind“, so Bentrup. Das strahlte auch Sicherheit für den Rest des Teams aus. Johannes Richter erledigte seinen Spezialauftrag, den Resser Kapitän Mike Neumann auszuschalten, ebenfalls mit Bravour. Nur einmal entwischte er ihm und deutete gleich sein Potenzial an, als sein Schuss aus 20 Metern am Lattenkreuz landete.

Bentrup: „Wenn wir in Stuckenbusch gewinnen, sind wir aus dem Gröbsten heraus"

Insgesamt war es ein guter Spieltag für die Herberner. Der SC Münster verlor im Kellerduell gegen Dorsten-Hardt und Stuckenbusch und die Hammer SpVg kamen über Unentschieden nicht hinaus. Stuckenbusch, aktuell auf dem ersten Abstiegsplatz, ist dann auch der nächste Gegner der Blau-Gelben nach der kleinen Osterpause. „Wenn wir in Stuckenbusch gewinnen, sind wir aus dem Gröbsten heraus und auch bei einem Unentschieden sind wir weiter auf einem guten Weg. Nur eine Niederlage wäre ein schlechtes Signal“, sagt Christian Bentrup und hat allen Grund zum Optimismus. J lel

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