Neuer Co-Trainer bei Eintracht Braunschweig

Kurtulus Öztürk im Interview: Marvin Pourié war der erste Gratulant

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Kurtulus Öztürk (rechts) ist wieder als Co-Trainer an der Seite von  Marco Antwerpen.

Werne – Der Werner Kurtulus Öztürk, ehemaliger Profi mit Stationen auch in der ersten türkischen Liga – so bei Adanaspor unter Jogi Löw – hat nach einer etwas mehr als halbjährigen Pause wieder einen Job im Profifußball gefunden. Seit Dienstag ist der Inhaber der Elite-Jugend-Lizenz beim ambitionierten Drittligisten Eintracht Braunschweig „Co“ von Marco Antwerpen – wie zuvor schon bei Viktoria Köln und Preußen Münster.

 Über seinen Einstieg bei den Niedersachsen erzählt der 39-Jährige im WA-Gespräch. 

Wie war denn die Reaktion von dem nun zweiten Werner in Braunschweig, Marvin Pourié, auf deine Verpflichtung? 

Er hat sich gefreut und war der erste, der mir nach der Veröffentlichung durch den Verein dazu gratuliert hat. Ansonsten habe ich ihn bisher nur im Rahmen des Trainings gesprochen. 

Die Entlassung deines Vorgängers Frank Eulberg und deine Verpflichtung waren vor einigen Tagen noch nicht abzusehen... 

Nein, am vergangenen Samstag habe ich mir den KFC Uerdingen gegen Preußen Münster im Stadion angeschaut, da war das überhaupt noch kein Thema. Am Sonntagabend hat Marco dann bei mir angerufen und am Montag habe ich bei der Eintracht Kontakt mit dem sportlichen Leiter Peter Vollmann aufgenommen. 

Dein erster Tag am Mittwoch verlief wohl eher geschäftsmäßig...

 ...Ja, ich war um neun Uhr in der Kabine und wurde zunächst dem Trainer- und dem Funktionsteam vorgestellt. Um 11 Uhr habe ich dann zum ersten Training auf dem Platz gestanden. Ein paar Spieler kenne ich noch ganz gut, zum Beispiel Martin Kobylanski oder Danilo Wiebe aus meiner Zeit bei Preußen Münster. 

Du hast jetzt lange nicht mehr auf dem Platz gestanden. Wie war das Gefühl? 

Richtig gut, ich bin richtig motiviert dabei mitzuhelfen, die Mannschaft besser zu machen. Ich habe mir in letzter Zeit zwar sehr viele Spiele angesehen, war dabei dreimal in Braunschweig und oft in Münster. Denn Preußens Gegner ist immer der nächst folgende der Eintracht. Ich habe mich viel mit Marco ausgetauscht, aber auf dem Platz zu sein ist einfach schöner. Ich habe natürlich auch die Zeit mit meiner Familie sehr genossen. Aber das ist kein Dauerzustand....

 Entsprechend groß wird die Vorfreude auf das Samstag-Heimspiel gegen Uerdingen sein, oder? 

Ja, ich habe ja von unten schon die Kulisse in Braunschweig mitbekommen als wir mit Münster in der vergangenen Saison dort 3:3 gespielt haben. Das ist schon sehr elektrisierend, da steckt enorm viel Energie bei den Fans drin. Deren Erwartungen sind natürlich hoch, unsere aber auch. Noch ist auf dem Weg in die 2. Liga ja nichts verloren – trotz des jüngsten 1:3 gegen Würzburg. Ja, verloren ist da noch nichts. Duisburg als Spitzenreiter zum Beispiel schwächelt im Moment ein bisschen. Bis zu Waldhof Mannheim auf dem Relegationsplatz sind es vier Punkte, auf Unterhaching auf Rang zwei sind es sechs. Das ist alles noch sehr eng und wir haben noch 13 Spiele vor uns. 

Dein Vertrag läuft erst einmal bis zum Saisonende. Wir richtest Du dich in Braunschweig ein? 

Ich bin jetzt gerade auf dem Weg zu meinem Hotel, um einzuchecken. Ich denke, ich werde da etwa zwei Wochen wohnen und mir in absehbarer Zeit eine kleine Wohnung nehmen. Meine Familie kommt dann am Freitag erstmals für das Wochenende nach Braunschweig.

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