Kreuzbandriss stoppt Bade: Schlechte Nachricht vor den beiden Spitzenspielen

Marcel Bade wird dem TV Werne für lange Zeit wegen eines Kreuzbandrisses und eines Knoprleschadens fehlen.

Werne - Schlechte Nachrichten für die Handballer des TV Werne vor den beiden Spitzenspielen gegen Handball Hamm IV und Ahlener SG III.

Die Verletzung ihres Haupttorschützen Marcel Bade aus dem Spiel beim TuS Westfalia Kamen stellte sich als Kreuzbandriss mit Knorpelschaden heraus. Mit Hamm will der Tabellenzweite einen direkten Konkurrenten um den Aufstieg in die Bezirksliga bezwingen. Die Werner Bezirksliga-Frauen stehen vor einer vermeintlich leichten Aufgabe.

Kreisliga (Hellweg), Männer: TV Werne – Handball Hamm IV. „Ich denke, dass wir Qualität genug haben, auch die Lücke durch den Ausfall von Marcel zu schließen“, sagt Trainer Ingo Nagel, der mit Simon Beneke bereits einen Kreuzband-Patienten hat und mit Julian Berg, der in Stuttgart arbeitet, einen Gelegenheitsspieler. Nagel: „Ich bin froh, dass wir mit 15 Mann in die Saison gestartet sind und den einen oder anderen Backup in unserer Zweiten haben.“

Für das Spiel gegen Hamm ist die Ausgangslage gut, zumal die Werner das Hinspiel mit 16 Toren Differenz gewonnen haben – mindestens ein halber Punkt, wenn es um den vielleicht entscheidenden direkten Vergleich geht. „Darauf wollen wir aber gar nicht schauen. Wir wollen das mit einem Sieg regeln“, sagt Ingo Nagel, dessen Team im Hinspiel vor allem mit einer bärenstarken Abwehr überzeugte. „Wir wollen wieder konsequent den Laden zumachen“, gibt der TV-Trainer schon einmal vor.

Bei einem Sieg gegen den Tabellendritten am Samstag (18 Uhr, Ballspielhalle) steigen die Werner Chancen, am Ende der Saison als „Best of the rest“ hinter dem VfL Kamen ebenfalls aufzusteigen – zumal die Werner am folgenden Wochenende beim Tabellenvierten Ahlen nicht ganz so unter Druck stünden.

Für das Spiel am Samstag ist der Einsatz von Julian Berg wie immer offen, Stephan Havers ist wieder dabei. So hat Ingo Nagel zwölf Spieler zur Verfügung und kann zudem zwei oder drei Spieler aus der Reserve holen, die zuvor gegen die Sechste der SG Hamm antreten wird.

Bezirksliga 4, Frauen: ÖSG Viktoria Dortmund – TV Werne. Nach zuletzt zwei sieglosen Spielen strebt der Tabellenzweite aus Werne am Sonntag (14.30 Uhr, Sporthalle Barackel II, Haferfeldstraße 5) wieder einen Erfolg an.

Und die Voraussetzungen dafür sind gut, denn das Team von Trainer Hansjoachim Nickolay trifft auf den Tabellen-Vorletzten ÖSG Viktoria und ist klarer Favorit. Allerdings sollten die Gäste am frühen Sonntagnachmittag den Gegner nicht unterschätzen. Denn die Dortmunderinnen setzten sich zuletzt überraschend mit 21:15 im Ortsduell gegen den DJK Oespel-Kley durch und holten ihren vierten Saisonsieg. „Wir sind vorgewarnt“, sagt Nickolay, der als spezielle Stärke die gute und erfahrene Torfrau bei den Gastgeberinnen sieht. „Sie dürfen wir nicht warm schießen, sonst macht sie uns das Leben schwer“, meint der Werner Trainer.

Er hofft, dass sein Team wieder mehr Konstanz zeigt. Denn bei der jüngsten 20:21-Heimniederlage im Verfolgerduell gegen den TV Wickede verspielte sein Team eine 10:4-Führung.

„Wir müssen wieder in die Spur finden“, fordert der Coach. Fehlen wird ihm bei der Auswärtsaufgabe Urlauberin Denise Rosigkeit, dafür steht mit Annkathrin Dietz eine Torfrau zur Verfügung, die eigentlich für ihre Schiedsrichter-Laufbahn mit dem aktiven Spielen aufgehört hatte. Sie ersetzt Lana Gentes, die aus schulischen Gründen derzeit kürzer tritt und steht auch in den kommenden Wochen zur Verfügung, wenn die Werner Spiele nicht mit ihren Ansetzungen als Unparteiische kollidiren. - fraz

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