Eintracht und Rünthe im Derby, Stockum in Hamm auf Augenhöhe

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Eine Szene aus dem Hinspiel zwischen Eintracht Werne und dem SuS Rünthe.

Werne - In der Kreisliga A1 Unna/Hamm stehen sich Eintracht Werne und SuS Rünthe im Nachbarschaftsduell gegenüber. Auch diesmal will Rünthe die Eintracht so lange wie möglich ärgern. Stockum muss sich derweil überraschen lassen, was sie bei der Hammer SpVg III erwartet.

Kreisliga A1 Unna/Hamm Eintracht Werne – SuS Rünthe. „Der Zug nach oben ist für uns abgefahen.“ Darauf legt sich Jörg Fiebig, Trainer der Eintracht, fest. „Rünthe braucht aber noch den ein oder anderen Punkt, um ganz sicher da unten raus zu sein“, befürchtet er.

Sein Gegenüber André Henning möchte ihm vor dem Nachbarschaftsduell nicht widersprechen, aber: „Ich bin guter Dinge, dass wir da keine Sorgen haben werden. Dafür haben wir genügend Qualität im Kader und eine gute Mannschaft beisammen“, ist sich der SuS-Coach sicher.

Er erinnert sich wie sein Trainerkollege ans Hinspiel, dass die Eintracht nur knapp mit 1:0 gewann. „Da haben wir sehr gut gespielt und daran wollen wir natürlich gern anschließen“, so Henning. Jörg Fiebig erwartet das auch. „Rünthe steht hinten sehr kompakt und tief. Da ist sicher auch diesmal Geduld gefragt“, prophezeit er.

Rünthe verlor zuletzt zweimal deutlich. „Wir müssen jetzt erstmal über Kampf und Einstellung kommen, Spielaufbau und Taktik sind da nicht so wichtig. Wenn wir das abrufen, sehe ich gute Chancen“, sagt André Henning.

Personelle Lage: Bei der Eintracht fehlen der gelbgesperrte Pierluca Pra, der angeschlagene Matthias Schynol und der frisch operierte Dario Obrenovic (Nasenbeinbruch). Mario Martinovic ist noch nicht hundertprozentig fit, aber im Kader.

Bei Rünthe sind Nils Wierling (Urlaub) und Mustafa Akti (krank) nicht dabei.

Ergebnisse: Die Eintracht gewann knapp mit 1:0 bei Schlusslicht Nordbögge. Rünthe verlor 0:4 gegen BV Hamm. Im Hinspiel siegte Eintracht knapp mit 1:0.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Ascheplatz im Dahl

Hammer SV III – SV Stockum. Es ist ein Duell auf Augenhöhe. Denn sowohl die Stockumer als Siebte als auch die Hammer als Achte haben 36 Punkte auf dem Konto und weisen bis auf ein Tor eine nahezu identische Trefferquote auf.

Allerdings haben die Stockumer ein Spiel weniger und damit bietet sich die Chance ein kleines Polster zur HSV-Dritten zu legen. „Das haben wir uns auch zum Ziel gesetzt, das wir mit Hinblick auf einen möglichen Platz fünf und sechs auch erreichen wollen“, erklärt Stockums Trainer Ralf Gondolf.

Die Frage sei letztlich nur, was sein Team in Hamm genau erwarte. Denn schon öfter habe die „Dritte“ der HSV Verstärkung von oben erhalten, teilweise sogar aus dem Oberligakader. „Da muss man schauen, wie man es dann taktisch löst“, sagt Gondolf.

Personelle Lage: Tim Köhler steht dieses Mal nicht zur Verfügung, Nils Bußkamp fehlt ebenfalls. Dominik Kozlik stößt erst zur zweiten Hälfte zum Team.

Ergebnisse: Stockum vergab eine 3:1-Führung gegen Uentrop zum 3:3-Remis, die HSV III holte einen Punkt in Herringen (1:1). Das Hinspiel verlor Stockum mit 1:2.

Anstoß: Sonntag, 13 Uhr, Kunstrasen Evora Arena

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