Trotz 4:0 ein hartes Stück Arbeit für die Eintracht

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Faruk Bozaci (rechts) im Duell mit dem Olfener Lassak.

WERNE -  Eintracht Werne bleibt auch im siebten Saisonspiel ungeschlagen: Am Abend siegt das Team von Muris Mujkanovic im vorgezogenen Punktspiel der Kreisliga A (LH) mit 4:0 (0:0) gegen den SuS Olfen II.

Damit verbessert sich die Eintracht zumindest bis Sonntag auf den zweiten Tabellenplatz, einen Punkt hinter der SG Selm.

„Das war ein Pflichtsieg. Wir haben uns erste Halbzeit ganz schön schwer getan“, meint Eintracht-Trainer Muj-kanovic. Die Gäste stehen – wie erwartet – sehr defensiv. Nach sechs Minuten besitzt die Eintracht die erste Chance. Einen Freistoß von Bozaci wehrt Keeper Milewzyk ab und rettet auch gegen den Nachschuss von Pawlik. Nach 26 Minuten rettet Olfens Keeper erneut gegen Pawlik, dieses Mal nach einem verunglückten Schuss von Bozaci.

Das war’s aber auch schon vor der Pause, weil Olfen nur Fußball verhindert. Die Werner sind hingegen zu ideenlos und werden im Aufbau durch viele Olfener Fouls gestört, die Schiedsrichter Becker (Castrop-Rauxel) vor allem auch nach dem Seitenwechsel gerne großzügig übersieht.

„Das ist wie im Pokal gegen Capelle. Wir müssen das mit Standards oder mit Weitschüssen lösen und nicht mit dem Ball ins Tor laufen, wenn die alle in ihrem Sechzehener stehen“, fasst Muris Mujkanovic seine Pausenansprache zusammen.

Und so geht’s tatsächlich: Den Anfang macht Dario Obrenovic mit einem Aufsetzer aus 22 Metern, der für Keeper Milewzyk auf dem nassen Rasen unhaltbar unten links einschlägt (56.). Acht Minuten später bekommt sein Gegenüber Manuel Linke erstmals Arbeit, entschärft einen Schuss von Sascha Kornblum aber sicher.

Nach 71 Minuten ist im Dahl alles klar: Tuncay Kaya verwandelt einen Eckball von links mit rechts direkt, versetzt den nun hoffnungslos unterlegenen Olfenern den Knock out.

Fünf Minuten später geht es auch aus dem Spiel heraus. Dario Obrenovic flankt von links scharf vor den Olfener Kasten, Matthias Schynol drückt den Ball technisch perfekt über die Linie.

Am Ende darf auch Mario Martinovic jubeln. Er schlenzt den Ball bei einem Freistoß aus 22 Metern über die Mauer hinweg ins Netz.

Eintracht: Linke – Ünal, Lupp, Schynol (77. Scharein), Do. Obrenovic, Pawlik, Da. Obrenovic, Marko Martinovic (58. Feibig), Bozaci, Kaya (74. Pra), Mario Martinovic

Tore: 1:0 (56.) Da. Obrenovic, 2:0 (71.) Kaya, 3:0 (76.) Schynol, 4:0 (85.) Mario Martinovic - gu

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