Konkurrenten werfen dem FCO Wettbewerbsverzerrung vor

Der FCO holte vier Punkte gegen den Titelanwärter Kaiserau - in Bestbesetzung (Spielstzen). Die hatte er zuletzt gegen Mastbruch nicht.

Bergkamen - Eigentlich setzt FCO-Jugendtrainer Recep Alkan alles daran, dass er am Sonntag im dritten Spiel unter seiner Regie nach den beiden hohen Niederlagen (1:6 beim Spitzenreiter Mastbruch und 2:8 in Holzwickede) in der Fußball-Bezirksliga 3 der A-Junioren gegen die Hammer SpVg II das erste Erfolgserlebnis feiern kann.

 Doch im Nachklapp auf die jüngste Niederlage beim Tabellenführer in Paderborn äußern sich die Trainer der Ligarivalen SuS Kaiserau und Holzwickede kritisch dazu, dass der FCO viele Leistungskräfte in der ersten Mannschaft einsetzt und nicht in der A-Jugend. 

Sie werfen den Bergkamenern Wettbewerbsverzerrung vor. „Ich habe Overberges Aufstellung mit Verwunderung zu Kenntnis genommen. In einem Spiel gegen den Tabellenführer hätte ich mit natürlich gewünscht, dass der FCO mit der bestmöglichen Mannschaft angetreten wäre – so wie in beiden Spielen gegen uns“, sagte Kaiseraus Trainer Christoph Golombek dem "Hellweger Anzeiger". Der verlor das Hinspiel in Overberge mit seinem Team. 

„In Bestbesetzung hätte der FC Overberge die Mastbrucher sicherlich ärgern können. Für den Wettbewerbe in der A-Jugend-Bezirksliga ist das natürlich nicht förderlich", wird HSC-Trainer LArs Rohwer im "Hellweger Anzeiger" zitiert. 

So fehlten in Mastbruch Tim Rüger, Hannes Gladysch, Enes Akdogan und Luca Steinbach, die in der Woche zuvor gegen Holzwickede aufgelaufen waren. „Sie waren aber von Anfang der Saison an Spieler der ersten Mannschaft und haben nur bei uns gespielt, wenn die 'Erste' spielfrei hat“, sagt Alkan. 

So holte der FCO gegen den Tabellendritten SuS Kaiserau beim 3:3 zum Rückrundenstart „mit voller Kapelle“ einen Punkt und spielte auch am Karnevalswochenende in Bestbesetzung in Holzwickede – aber an den beiden Tagen hatten die FCO-Senioren eben keine Pflichtspiele.

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