Die "Klasse von 2014" wird das Landesliga-Derby WSC gegen Herbern prägen

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„Die Klasse von 2014“, die als Jungjahrgang den Sprung in die Bezirksliga schaffte (von links): Betreuer Georg Budde, Jorma Hoppe, Trainer Matthias Struhkamp, Simon Mors, Yannis Vertgewall, Kai Eickholt, Kilian Höring, Marco Böcker Johannes Kruckenbaum, Nils Struhkamp, Yannick Lachowicz, Adrian Kaminski, Henry Poggenpohl, Stefan Kruckenbaum, Leon Ruhmöller, Felix Pulpanek, Trainer Jörg Lütkemeier, Luis Krampe, Trainer Andreas Bergmann, Bastian Bergmann und Elias Heidicker.

Werne/Herbern – Man kann sie getrost als die „Klasse von 2014“ bezeichnen. Denn als die B-Jugend des SV Herbern im Sommer 2014 als Jungjahrgang den Sprung in die Bezirksliga schaffte, waren auch fünf Spieler dabei, die nun am Samstag ab 16 Uhr im Landesliga-Derby zwischen dem verlustpunktfreien Spitzenreiter Werner SC und dem SV Herbern aufeinandertreffen werden.

Das sind auf Herberner Seite Luis Krampe und vier Spieler, die mittlerweile für den Sport Club kicken: Torwart Jorma Hoppe, Yannik Lachowicz, Henry Poggenpohl und Jannis Vertgewall. Ihr damaliger Trainer Andreas Bergmann, der die weitgehend zusammen gebliebene Mannschaft acht Jahre lang von der E-Jugend an bis zum Aufstieg am Ende Zeit in der B-Jugend gemeinsam mit Matthias Struhkamp und Jörg Lütkemeier betreute, erinnert sich immer noch gerne an sein damaliges Jugendteam zurück.

 „Das war auf alle Fälle ein besonderer Jahrgang“, sagt der Bauleiter und Disponent beim Herberner Bau-Unternehmen Mors. „Das sind alles gute Jungs und es war absehbar, dass sie ihren Weg machen werden“, erinnert sich der 53-jährige gebürtige Werner, der seit 25 Jahren in Herbern wohnt und seit vielen, vielen Jahren im SVH in verschiedenen Funktionen eingebunden ist. 

Viele Freundschaften sind geblieben

Aus dem damaligen Team sind viel Freundschaften entstanden und geblieben. „Auch die Eltern sind immer noch gut miteinander verbunden. Die Spielermütter treffen sich immer noch regelmäßig“, weiß Bergmann. Denn nicht nur diese fünf Spieler, die sich am Samstag beim Derby wiedersehen, zählen dazu. Auch Zoran Martinovic, mittlerweile ebenfalls beim Werner SC aktiv, kickte vor seinem Wechsel in die C-Jugend von Borussia Dortmund bei den Blau-Gelben unter dem Trainerteam. Mit dazu gehörte auch Simon Mors, der den SV Herbern in diesem Sommer in Richtung FC Nordkirchen verlassen hat. 

Andreas Bergmann

Im Jahr nach dem Aufstieg in die Bezirksliga im Jahr 2014 wechselte auch ein gewisser Philip Just zum SVH – der Abwehrspieler aus Senden ist seit dieser Saison wieder zurück in Herbern und in der Abwehr des Landesligisten gesetzt. „Bei ihm war damals das Potenzial für mich nicht absehbar. Das hatte ich so nicht erwartet, dass er zu einem absoluten Leistungsträger in den Senioren geworden ist“, gibt Bergmann offen zu. Das Jugendteam wurde auf Anhieb Dritter in der Bezirksliga, obwohl einige Leistungsträger in der A-Jugend aushelfen mussten und so fehlten. 

Bergmann tippt auf den SV Herbern

Als das komplette Team in die A-Jugend des SVH wechselte und auch in der Landesliga auf sich aufmerksam machte, hörten die Trainer auf. Auch andere Spieler wie Nils Struhkamp, der mittlerweile für den Bezirksligisten SV Drensteifurt stürmt, oder Can Bozurt aus Stockum, der für den Landesliga-Aufsteiger IG Bönen kickt, waren Teil des Teams und auch bei der Endrunde zur Westfalenmeisterschaft in Münster dabei, bei der das Team als D-Junioren auf Platz sechs landete. 

Das Derby am Samstag ab 16 Uhr wird sich „Bergisch“ nicht entgehen lassen. „Ich freue mich, die Jungs zu sehen. Mittlerweile bin ich auch auf öfters in Werne auf dem Platz“, sagt der 53-Jährige, dessen Sohn Bastian auch zu diesem Team gehörte genau wie die Brüder Julius und Kilian Höring, die nun gemeinsam in der Herberner Reserve (Kreisliga A) kicken. Wie das Derby ausgehen wird? „Herbern muss gewinnen, damit Werne nicht enteilt. Ich tippe auf ein 2:1.“

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