Wacker und Böhnke verpassen mit Unna-Hamm das Finale

Kathrin Wacker mit Viola in der Halle Münsterland. Foto: Frieler

Münster - Es waren vier sehenswerte Runden, die die Springreiter des Kreises Unna-Hamm in der Halle Münsterland im Rahmen des Westfalentages gezeigt haben...

...wäre da nicht die 2-fache Kombination als vorletztes Hindernis gewesen. Denn dort hat das Quartett die Hoffnungen begraben müssen, erstmals seit dem Abschied dieser Serie im Jahr 2011 aus der Westfalenhalle wieder als Siegerteam geehrt zu werden.

Ob Katharina Böhnke als erste Starterin für Unna-Hamm mit For Example, ihre Werner Vereinskollegin Kathrin Wacker mit Viola, Lara Weber aus Fröndenberg mit Chocolate Daisy oder Stephan Naber aus der Massener Heide mit Con Solor van de Heffinck – sie alle handelten sich in der Kombination ihre jeweils vier Fehlerpunkte ein. Die beiden Reiterinnen des RV St. Georg beim Ein-, die beiden anderen beim Aussprung. So reichten – bei einem Streichergebnis – zwölf Fehlerpunkte am Ende nicht, um in das Finale der besten fünf Mannschaften einzuziehen. Es wurde Rang zwölf.

„Trotzdem waren alle zufrieden. Die Pferde waren gut in Schuss, den Reitern hat es Spaß gemacht und die Mannschaft hat auch gut zusammengepasst“, zog Mannschaftsführer Ralf Kosanetzki eine positive Bilanz.

Eine Erklärung dafür, warum alle in der Zweifachen gepatzt hatten, fand aber auch er nicht. An der Parcoursbesichtigung habe es nicht gelegen, an der Distanz definitiv auch nicht. Vielleicht aber war die Farbkombination in Schwarz und Rot mit einem ocker-lackierten Sprung dahinter für die Pferde schwer zu taxieren. Kosanetzki: „Man steckt nicht drin, aber ich hatte das Gefühl, dass die Pferde die Sprünge gar nicht so richtig wahrgenommen haben.“

In der auf M**-Niveau ausgerittenen Prüfung war die Zweifache definitiv die großte Fehlerquelle. Sicherlich mehr als die Hälfte aller Abwürfe in dieser Prüfung wurden hier registriert.

Auch für Marie Ligges vom RV Herbern lief es gestern nicht nach Wunsch. Mit dem 8-jährigen Chap L endete ihr erster 2017er-Auftritt in der Halle Münsterland bei zwölf Fehlerpunkten und Platz 52 in der Einzelwertung. Mit dem Team Coesfeld kam sie auf Rang zehn.

Im Finale am Abend blieben die Teams der Kreise Recklinghausen und Steinfurt fehlerfrei, so dass es zum Stechen kam. Frederike Windmüller (Waltrop) patzte darin mit Quicky am ersten Sprung und legte danach eine super Zeit hin, doch der Japaner Atsushi Sakata und Akadia BT lieferten mit der richtigen Taktik eine sehr souveräne Nullrunde ab und Steinfurt siegte als Titelverteidiger erneut.

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