LH-Equipe belegt in Münster den dritten Platz

Lieferten eine souveräne Nullrunde ab: Dennis Mecke und KFG Simpson

MÜNSTER - Die Lüdinghauser Springmannschaft hat am frühen Abend beim „K+K-Cup“ in der Halle Münsterland den dritten Platz im Teamspringen der Altkreisverbände belegt.

Als einzige Mannschaft ohne Strafpunkte verteidigte das Coesfelder Quartett den Titel aus dem Vorjahr.

In der Besetzung Steffen Hastedt (Werne) mit Crissu, Dennis Mecke (Werne) mit KFG Simpson, Katja Heitbaum (Herbern) mit Cayetana B und Michael Dahlkamp (Selm-Bork-Olfen) mit Carlsson lagen die LH-Reiter am Ende des Springens auf L-Niveau gleichauf mit dem Zweiten, Warendorf. Doch sie waren bei je einem gewerteten Abwurf in der Summe um 4,4 Sekunden langsamer.

Steffen Hastedt hatte mit seinem erst 6-jährigen Cristallo-Sohn Crissu den Wettbewerb für Lüdinghausen eröffnet. Ein ärgerlicher Abwurf stand zu Buche. In der Folge legten Dennis Mecke mit seinem routinierten 18-jährigen Schimmel und Katja Heitbaum mit ihrer erst 7-jährigen Westfalenstute in zwei Nullrunden den Grundstein für ein solides Ergebnis. Nun lag es an Michael Dahlkamp, mit der dritten Nullrunde die Coesfelder noch einmal unter Druck zu setzen. Doch Dahlkamp machte seinen Carlsson zu vorsichtig und fand mit den 8-jährigen Hengst keinen Rhythmus. Zwei Abwürfe standen zu Buche. „Auf dem Abreiteplatz war das noch richtig gut. Michi wollte ihn rüberheben“, meinte Reitlehrer Ralf Kosanetzki.

Aber auch fehlerfrei hätte es nicht zum Sieg gereicht, denn die Coesfelder waren allesamt schneller unterwegs. Und mit dem letzten Ritt des Wettbewerbs von Renè Sontag schob sich auch Warendorf noch vorbei. Immerhin: Im Vorjahr war das LH-Team auf Rang fünf nicht einmal platziert.

Aus dem Einlaufspringen nahm Dennis Mecke als einziger der sechs Anwärter auf die Teamplätze eine Schleife mit. Aber auch Steffen Hastedt und Katja Heitbaum waren ebenso fehlerfrei wie Mecke-Bereiter George Catalin Bors mit der 7-jährigen Pontifex-Tochter Pipi Langstrumpf. Dennoch hatte Dahklkamp, der einen Abwurf hatte, den Vorzug erhalten. „Catalins Pferd kam bei jedem Sprung mit dem Vorderbein an die Stange, das war auch schon zuletzt im Training so“, begründete Ralf Kosanetzki die Entscheidung. Und für Dahlkamp habe gesprochen, dass „er als letzter Reiter sehr schnell sein kann.“ - gu

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