Henke schenkt bei den LippeBaskets dem Nachwuchs das Vertrauen

Bitter: Basti Voigt wird mit einem Kreuzbandanriss für längere Zeit fehlen.

Werne - Vor dem Heimspiel am Samstag (19.30 Uhr, Ballspielhalle) in der 2. Regionalliga gegen den SVD 49 Dortmund stehen bei den LippeBaskets Werne einige Personalien im Vordergrund: Point Guard Sebastian Voigt und Forward Stefan Pavleski werden für den Rest der Saison nicht mehr dabei sein.

Bitter für den Werner Spielmacher: Seine Verletzung hat sich nach Wochen vorsichtiger Diagnosen endgültig als Kreuzband-Abriss herausgestellt. „Wir hatten gehofft, dass es glimpflicher ausgeht“, ist auch Trainer Christoph Henke geschockt. 

Einen externen Zugang wird es aber nicht geben. „Wir bleiben unserem Jugendstil treu“, sagt Henke und setzt bei der wichtigen Personalie auf die Youngster Niko Tilkiaridis, 16, und Lukas Wiedey als Vertreter. Henke: „Wir haben in den Herbstferien Spieler angeboten bekommen, denn in der Ersten Regionalliga hat sich einiges getan. Aber wir wollten den Jungs ein positives Zeichen geben.“ 

Ansonsten sind auch Roland Leidag, Jan König und Kapitän Frederic Meinert in der Lage, das Werner Spiel zu lenken. Stefan Pavleski, ein angehender Polizist, lebt jetzt in Dortmund und wird vordergründig aus beruflichen Gründen in die Landesliga- Mannschaft der LippeBaskets wechseln. „Ich finde es schade“, sagt Christoph Henke, „aber er hat den Verein ja nicht verlassen und kann uns immer mal helfen.“ 

Für das Spiel am Samstag gegen den früheren Bundesligisten werden wohl auch Power Forward Jan König und Center Lennart Rupprecht ausfallen. König hat nach seiner Operation am gebrochenen Jochbein zwar wieder mittrainiert, dies „aber kontaktlos“, wie Trainer Henke sagt. Bei Rupprecht bleibt abzuwarten, wie schnell er sich vom Pfeifferschen Drüsenfieber erholen wird. „Er hat am Mittwoch erstmals wieder trainiert, aber wir haben keinen Zeitplan festgelegt. Wir müssen erst einmal gucken, wie der Körper überhaupt auf die Belastung reagiert“, übt Henke sich in Geduld. 

Trotz der Personalprobleme sieht Christoph Henke sein Team nicht chancenlos, auch wenn beim Duell des Elften mit dem Vierten die Favoritenrolle aus seiner Sicht klar an den Gast vergeben ist. Aber unter dem neuen Trainer Marius Graf gab es beim Tabellendritten der Saison 16/17 im Sommer einen kleinen Umbruch und in der jüngeren Vergangenheit trotz eines Top-Spielers wie Aaron Bowser eine kleine Ergebniskrise. Erst mit dem 84:54 gegen das abgeschlagene Schlusslicht BG Hagen II endete pünktlich zur dreiwöchigen Pause eine Serie mit Niederlagen im WBV-Pokal in Hamm sowie in der Liga gegen Barop (58:69) und in Paderborn (60:79). „Man sieht, dass sie auswärts nicht ganz so stabil sind“, macht Henke sich und seinen Mannen Hoffnung: „Wir haben eine Chance, sie zu schlagen.“

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