Keine optimale Vorbereitung für die Werner Handballer

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Axel Taudien hat mit seinem Team in der Vorbereitung nur Auswärtsspiele bestritten.

Werne – Axel Taudien, Trainer des Handball-Bezirksligisten TV Werne, befindet sich mittendrin in der Vorbereitung auf die Saison 2019/2010 – und klingt unzufrieden. Einerseits, was die Umsetzung der Vorgaben durch seine Mannschaft betrifft, andererseits, weil Vorgaben aus der Stadtverwaltung alles andere als eine optimale Vorbereitung gewährleisten.

„Wer sich mit wem eine Halle teilen muss und was am Wochenende nicht möglich ist...“, lässt er einen Satz unvollendet und legt nach: „Ich dachte immer, Werne sei eine Sportstadt.“ An diesem Wochenende bezieht er mit seinem Team ein 2-tägiges Trainingslager in Werne. Am Samstag und am Sonntag geht es jeweils um acht Uhr los, am zweiten Tag dürfen die Werner Männer sogar das erste Mal im Rahmen der Vorbereitung in ihrer Stammhalle spielen – ab 15 Uhr gegen den TV Mengede.

 Dies aber auch nur, weil es ein Trainingsspiel im Rahmen des Trainingslagers ist und kein offizielles Testspiel. „Die sind untersagt“, sagt Taudien. So muss er den zweiten Test im Rahmen des Trainingslagers am Samstagabend ab 18.30 Uhr in Dortmund beim TV Brechten austragen. „Wir gurken im Moment in ganz NRW rum. Erst waren drei Wochen die Hallen ganz zu, jetzt dürfen wir keine Heismpiele machen“, sagt Taudien, und: „Was das kostet...“ 

Auch die Trainingszeiten werden einer Herrenmannschaft nicht gerecht. Vorgabe ist Trainingsbeginn um 18 Uhr. „Das ist eine Jugendtrainingszeit. Um 18 Uhr können bei uns noch nicht viele aus beruflichen Gründen, zwei Stunden später wären alle da. Das ist schlecht für die Vorbereitung“, sagt der TV-Trainer, und: „Ich verstehe das alles nicht. Ich kenne das aus meiner Erfahrung heraus ausnahmslos anders in Verbindung mit den jeweiligen Städten.“ 

Und so mag es nicht verwundern, dass die Werner mit dem Stand der Erprobungsphase hadern. „Wir haben ja schon einige Spiele gemacht, aber die sind nicht ganz so gut gelaufen. Die Ergebnisse sind für mich völlig uninteressant. Mich interessiert, wie die Mannschaft die Vorgaben umsetzt“, sagt Taudien, der – vor nehmlich aus beruflichen Gründen – selten in voller Besetzung spielen und trainieren lassen kann. Personelle Veränderungen ergeben sich für die neue Saison kaum. 

Die Werner kommen ohne externen Zugang aus und werden mit Nils Wentzler einen weiteren A-Jugendlichen einbinden, nachdem Strunck, Drees und Berger bereits in der vergangenen Saison in der „Ersten“ zum Einsatz gekommen sind. Fehlen wird Jonas Thiemann, der für ein Semester in Oslo studiert.

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