Karlsruher SC zeigt Interesse an einer Pourie-Verpflichtung

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Marvin Pourie

Werne -  Beim Karlsruher SC könnte sich in Sachen Offensivneuzugang bald etwas tun. Die Sportliche Leitung des KSC hatte bereits erklärt, dass man sich offensiv gerne noch verstärken würde.

Nun scheint Marvin Pourie aus Werne nach Informationen der„Badischen Neuesten Nachrichten“ im Fokus des Drittligisten zu rücken, um noch bis zum Schließen des Transferfensters am 31. Januar als weiterer Angreifer zum früheren Bundesligisten zu wechseln.

Der 27-Jährige Mittelstürmer, der bis Sommer noch in der ersten dänischen Liga bei Schlusslicht Randers FC unter Vertrag steht, scheint dabei einem Wechsel ebenfalls nicht abgeneigt zu sein.

Alois Schwartz kennt den 27-Jährigen bereits

Denn aktuell muss Pourie in der U19 des dänischen Clubs trainieren (WA berichtete mit Verweis auf das dänische Internetportal tipsbladet.dk) und sein Verein hat in der Winterpause neue Stürmer verpflichtet. Zuvor hatte Randers Pourie beurlaubt, damit dieser sich einen neuen Verein zu suchen kann.

Allerdings können die Karlsruher laut eigener Aussage nur kostenneutral agieren, wie das Portal „Liga 3online.de“ berichtet. Bevor man eine neue Offensivkraft hole, müsse ein aktueller Spieler vom KSC verkauft werden. Der Zweitliga-Absteiger hat sich in der laufenden Saison nach einem Fehlstart aktuell bis auf Platz sieben in der 3. Liga vorgearbeitet und siegte zum Jahresstart 3:1 gegen die SpVgg Unterhaching.

Dass Pourie auf der Liste steht, dafür spricht, dass er schon unter dem KSC-Trainer Alois Schwartz trainierte. Zu Beginn der Vorbereitung zur Spielzeit 2009/10 wurde Pourié nicht mehr für den Profikader seines damaligen Arbeitgebers TSV 1860 Münschen berücksichtigt und nahm mehrere Wochen am Training des 1. FC Kaiserslautern teil – Schwartz gehörte damals zum Trainerstab. Schwartz ist als Trainer bekannt, der gerne Spieler verpflichtet die er bereits kennt, berichtet „ka-news.de“.

Schwartz nennt dort auch die Bedingungen, unter denen er Neuzugänge verpflichten würde. „Es macht für mich keinen Sinn, einen Spieler nur für drei Monate zu holen. Manche Spieler brauchen einfach Zeit.“

Als Beispiel nennt er Mikael Ishak vom 1. FC Nürnberg, dem früheren Sturmkollegen von Pourie bei Randers FC. Den lockte Schwartz während seiner Zeit als Coach der „Cluberer“ im vergangenen Winter ins Frankenland. Der Schwede hätte sich kurz nach dem Wechsel etwas verletzt, dann etwas Eingewöhnungszeit gebraucht. Doch danach startete Ishak durch. In 18 Einsätzen in Liga zwei erzielte er in dieser Saison schon zwölf Treffer, bereitete zudem fünf Tore vor.

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