Josephine Wilms' Siegerpferd hat eine besondere Geschichte

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Josphine Wilms mit Mauna Kea.

Herbern – Von dem entspannten und souveränen Vortrag in der Reithalle bei der M*-Dressur war bei der Siegerehrung nichts mehr zu sehen. Sowohl die achtjährige Siegerstute Mauna Kea unter Josephine Wilms (Werne) als auch die neunjährige Dinnarah unter Katja Wagner (ebenfalls Werne) als Zweite waren so nervös bei der Siegerehrung in einer Pause des Großen Preises, dass beide Reiterinnen permanent in Bewegung waren.

Dass hatte aber bei der von Josephine Wilms am eigenen Stall gezogenen Mauna Kea nichts damit zu tun, dass diese auf Grund einer Krankheit nur ein Auge hat. „Sie ist immer nervös bei so etwas“, sagte die 25-jährige Sozial-Pädagogin in der Jugendhilfe Werne, bei der Siegerehrung. Bei der scharrte die Stute permanent mit den Hufen. 

Und auch Dinnarah war erst zu beruhigen, als es auf die Siegerrunde ging. Katja Wagner hat die Stute seit vier Jahren und freute sich über die bisher beste Platzierung, die die beide erreichten. 

Im Dressurviereck verdiente sich Wilms zuvor die Wertnote 7,20, Wagner erhielt 7,10 Punkte. Dort bewegten sich die beiden Siegerpaare flüssig und elegant durch die gestellten Aufgaben wie Pirouetten, Trap, Galopp, Stand und Rückwärts gehen. Wilms ist auch als Vielseitigkeitsreiterin erfolgreich.

Abschlusstag des Sommerturnieres beim RV von Nagel Herbern

 Aber auf Grund einer hartnäckigen Krankheit in diesem Frühjahr hatte sie in 2019 erst eine Prüfung geritten. Die nächste ist für Anfang August bei den Vielseitigkeitstagen in Hamm-Rhynern geplant. 

Natürlich nicht mit Mauna Kea – das wäre für Pferd und Reiterin zu gefährlich –, sondern mit Crawley. Der zehnjährige Schimmel ist ebenfalls selber in Overbege gezogen und mit diesem siegte Wilms bereits in anspruchsvollen Geländeprüfungen – und daran will sie im gut besetzten Feld in Rhynern natürlich anschließen.

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