Jens Kalpein: Alarmglocken bei TuS Ascheberg angegangen

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Der sportliche Leiter Jens Kalpein (rechts), hier im Gespräch mit Holger Möllers.

Ascheberg - Mit der 0:2-Heimniederlage gegen den Tabellenletzten Bergkamen hat die Krise des Fußball-Bezirksligisten TuS Ascheberg einen Höhepunkt erreicht. Von den Abstiegsrängen trennen den TuS nur noch zwei Punkte, und in den kommenden Spielen ist das Team klarer Außenseiter. Aschebergs sportlicher Leiter Jens Kalpein ist dennoch überzeugt, dass der TuS die Klasse halten wird.

In den letzten elf Spielen hat der TuS gerade acht Punkte geholt. Was sind die Gründe für die Krise?

Jens Kalpein: Das fragen wir uns auch. Eine Rolle spielt aber sicherlich unsere dünne Personaldecke. Wir hatten einige Verletzte – Hendrik Füchtling etwa ist lange ausgefallen, gerade erst wieder dabei und natürlich noch nicht wieder bei 100 Prozent. Zurzeit sind Hendrik Heubrock und Benedikt Vester im Urlaub. Aber Trainingsbeteiligung und Einstellung sind in Ordnung. Das Trainerteam hat diese Situation schon lange vorausgesehen. Jetzt sind auch bei den letzten Spielern die Alarmglocken angegangen.

Die kommenden Spiele werden nicht gerade leichter. Nach der Osterpause spielt der TuS beim FC Nordkirchen, dann folgt das Nachholspiel gegen Spitzenreiter VfL Senden...

Kalpein: Die vermeintlich leichten Spiele haben wir hinter uns. Aber ich traue uns zu, auch in den beiden kommenden Partien zu punkten. Ich hoffe nur, dass sich die Verunsicherung in den Köpfen nicht festsetzt. Wir müssen zu alten Tugenden zurückkehren. Mit Schönspielerei können wir keinen Blumentopf mehr gewinnen.

Wie groß sind unter dem Strich die Chancen auf den Klassenerhalt?

Kalpein: Ich bin fest davon überzeugt, dass wir die Klasse halten.

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