Christophorus-Hockeyteam verpasst nächste Runde beim Landessportfest

Das Team mit (von links): Felix Fischer, Joost-Eric Löchter, Moritz Voß, Max Detering, Sören Biermann, Moritz Seewöster, Paul Kürten, Simon Krumrey, Torwart Lennard Heimann und Sarah Schemmann.

WERNE - Heimpremiere für das St. Christophorus Gymnasium: Erstmals hatte die Hockey-AG im Rahmen der Regierungsbezirksmeisterschaften zwei Schulteams zu Gast – aus Lünen und Herne. Nach zwei spannenden Spielen reichte es am Ende nicht, um beim Landessportfest der Schulen eine Runde weiter zu kommen.

Der Auftakt gegen das Otto-Hahn-Gymnasium aus Herne glückte dem Christophorus-Team um Max Detering, der vor einigen Wochen mit den U14-Jungen des TV Werne WHV-Vizemeister wurde. Zur Pause führten die Werner Schüler (Jahrgänge 1999 und jünger) nach zwei Detering-Treffern mit 2:0. Als Herne im zweiten Durchgang verkürzte, nahm Detering – den Rücken von seinen Teamkollegen frei gehalten – das Heft in die Hand. Er schraubte das Ergebnis auf 7:1, ehe Moritz Voß für die Christophorus-Schüler erhöhte und Herne noch zu drei Ehrentreffern kam (8:4).

Gegen das erfahrene Team der Geschwister-Scholl-Gesamtschule aus Lünen verlor das St. Christophorus Gymnasium deutlich mit 2:11. Damit ziehen die befreundeten Lüner Hockeyspieler in die nächste Runde auf Regierungsbezirksebene ein – und haben damit noch die theoretische Chance auf das Bundesfinale in Berlin. „Glückwunsch an Lünen. Unseren Jungs steckte wohl das erste Spiel zu sehr in den Knochen“, meinte Sportlehrerin Sarah Schemmann.

Hervorzuheben sind auch die starken Leistungen der Werner Schiedsrichter. Frederike und Henning Schriever, Fabian Lang sowie Moritz Fischer hatten die drei nicht immer leicht zu leitenden Spiele sicher im Griff.

Seit rund eineinhalb Jahren besteht die Kooperation zwischen dem Gymnasium und dem TV Werne. Einmal pro Woche findet die Hockey-AG, betreut von Sarah Schemmann und den TV-Spielern Henning Schriever und Max Detering, statt. „Wir haben rund 14 Mädchen und Jungen aus den fünften und sechsten Klassen, die zur Hälfte aus dem Verein kommen. Die Neu-Einsteiger werden immer gut integriert“, berichtet Sarah Schemmann. So auch Simon Krumrey. Der Zwölfjährige spielt Handball im Verein und schnuppert in der Schul-AG in den Hockeysport. „Ich hab’s einfach mal ausprobiert und mir hat es sofort Spaß gemacht“, sagt der Sechstklässler. - awa

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