Neven Subotic zu Besuch beim 5. Sansi-Cup

BVB-Star Neven Subotic nahm die Spende des FC Sansibar persönlich entgegen und dankte den vielen Helferinnen und Helfern der Veranstaltung. -  Foto: Privat

STOCKUM -  Als Fußballturnier hat der Sansi-Cup in Stockum einen hohen Stellenwert. Diesmal mischte sich unter den Hobby-Kickern sogar ein echter Profi: BVB-Star Neven Subotic stattete den 14 Teams und Zuschauern einen Besuch ab.

Dass der 25 Jahre alte serbische Nationalspieler direkt aus dem Trainingslager von Borussia Dortmund in den Kitzbühler Alpen zum Ascheplatz in Stockum eilte, lag an der Spendenbereitschaft der Turnier-Organisatoren. Kai Zimmer und Sebastian Schimschweski hatten sich entschlossen, den Erlös aus Startgebühr und Verkauf plus den Sockelbetrag des Vereins der Neven-Subotic-Stiftung zur Verfügung zu stellen.

652,01 Euro sind zusammen gekommen. Die Summe fließt zu 100 Prozent an die Stiftung, für die der BVB-Spieler die kompletten Verwaltungskosten übernimmt. Kindern in armen Regionen der Erde Hoffnung schenken, das will Neven Subotic, der erst vor einigen Wochen persönlich vor Ort in Äthiopien war, um ein Brunnen-Projekt zum Abschluss zu bringen. „Dort haben die meisten Menschen keinen Zugang zu sauberen Trinkwasser und keine sanitären Anlagen. Das ist für uns unverstellbar. Da muss man helfen“, berichtete Subotic von seinem sozialen Engagement und dankte dem FC Sansibar für seine Entscheidung, die Stiftung zu unterstützen.

Die Hobby-Kicker waren beeindruckt und halfen. Besonders während des Besuchs des prominenten Gastes zeigten sich die Fußballer spendabel. „Da ist noch einmal ordentlich etwas zusammen gekommen“, freute sich Kai Zimmer. Und Sebastian Schimschewski ergänzte: „Dass Neven Subotic plötzlich auf dem Platz stand, war die Krönung einer gelungenen Veranstaltung.“

Der FC Sansibar hatte eine Anfrage an die Stiftung gestellt. Zunächst sah es wegen des BVB-Trainingslagers – Subotic feierte dort nach achtmonatiger Verletzungspause nach einem Kreuzbandriss sein Comeback im Mannschaftstraining – schlecht aus. Kurzfristig meldete sich der Stiftungs-Namensgeber dann doch an – sehr zur Freude der Turnierorganisatoren.

Der Fußball kam beim Sansi-Cup natürlich auch nicht zu kurz. Von den 14 Mannschaften holte sich das Team Mehr Wasser, in dem unter anderem Mondrian Runde (SV Herbern), Janis Leenders (Werner SC) und Patrick Wilcock (FC Nordkirchen) kickten, verdient. Im Finale gab es einen 2:1-Erfolg gegen den FC Bierschiss, angeführt von Marvin Bruland (SV Herbern). Im Halbfinale hatte sich Mehr Wasser mit 4:3 nach Neunmeterschießen gegen Humpen 03 durchgesetzt. Der FC Bierschiss war mit 5:4 gegen Inter Nieland erfolgreich – ebenfalls nach Neunmeterschießen.

„Ein Dank gilt allen unseren Helfern. Ohne diese 20 Personen wäre diese Veranstaltung gar nicht denkbar“, so Sebastian Schimschewski abschließend. Alles lief reibungslos. „Das Wetter passte, alle Spiele waren fair, jeder hatte seinen Spaß und zudem war Neven Subotic noch persönlich da“, freute sich Kai Zimmer.

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