SV Herbern überzeugt gegen den Oberligisten Rhynern - verspielt aber eine 2:0-Führung

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Herberns Angreifer Whitson - Schütze des 2:0 -  nimmt es in dieser Szene mit drei Westfalia-Gegenspielern auf.

Herbern – Am Ende war Westfalia Rhynerns Trainer Michael Kaminski dann doch noch zufrieden. „In der zweiten Halbzeit haben meine Jungs große Moral bewiesen und ein Spiel gedreht, das man auch hätte verlieren können.“ Mit 3:2 (0:2) gewann der Oberligist  am Dienstagabend im Test beim starken Landesligisten SV Herbern aufgrund des guten zweiten Durchgangs das Testspiel nicht unverdient.

„Herbern hat das in der ersten Halbzeit richtig gut gemacht“, sparte der Coach nicht mit Lob für den Gastgeber. Besonders wichtig war für den Coach die geglückte Rückkehr des lange verletzten Tim Neumann im ersten Durchgang. Nach 15 Minuten gingen die Gastgeber in Führung. Einen Pass über 50 Meter von Dennis Idczak nahm der frühere Bockum-Höveler Nika Amoev gekonnt und unbedrängt im Westfalia-Strafraum an und schob überlegt zum 1:0 ein – da sah die Gäste-Abwehr nicht gut aus. 

Auch beim 2:0 für Herbern durch Whitson in der 35. Minute halfen die Gäste tatkräftig mit. Er erahnte einen Querpass und vollendete gegen die Laufrichtung des Torwarts. Zu Beginn der zweiten Halbzeit brachte Kaminski unter anderem Offensivspieler Salvatore Gambino. Und dieser zeigte schnell, wie wichtig er für sein Team sein kann, als er in der 55. Minute mit einem Schlenzer ins Ecke den Anschluss besorgte. 

Anschließend machte Rhynern ordentlich Dampf nach vorne. Akhim Seber (66.) und Yasin Acar (77.) sorgten dann für die Wende in einem Spiel, das beide Mannschaften hätten gewinnen können. „In beiden Hälften haben die Jungs gut und engagiert gespielt. So ein Spiel bringt immer eine ganze Menge“, sagte SVH-Trainer Holger Möllers.

Tore: 1:0 Amoev (15.), 2:0 Whitson (35.), 2:1 Gambino (55.), 2:2 Seber (66.), 2:3 Acar (77.)

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