Im ersten Test vor eigenem Publikum:

SV Herbern trotzt Preußen Münster II ein torloses Remis ab 

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Keinen Platz ließen die Münsteraner den Herbernern, hier Scholtysik, in der ersten Halbzeit.

Herbern – Der SV Herbern hat am Abend in seinem ersten Heimtest im Rahmen der Vorbereitung auf die Saison 19/20 in der Fußball-Landesliga (4) einen Achtungserfolg geholt. Mit 0:0 trennt sich das Team von Holger Möllers vom Oberliga-Aufsteiger SC Preußen Münster II.

Gegenüber dem 8:0-Erfolg am vergangenen Sonntag beim Bezirksligisten Union Lüdinghausen ist der SVH gestern Abend von der ersten Sekunde an richtig gefordert. „In der ersten Halbzeit hat man schon Oberliga gesehen und richtig Tempo und enormer Passschärfe“, ist auch Möllers von dem Spiel der Preußen angetan. 

„Wir hätten uns nicht beschweren können, wenn es nach ein paar Minuten 2:0 für die Preußen steht“, sagt Möllers mit Blick auf drei Chancen, die sich Ousman Touray bieten. Dreimal rückt Nico Plechaty hinten rechts zu früh vor und macht dem Flügelflitzer der Gäste die Tür auf. Zweimal scheitert der antrittsschnelle Münsteraner völlig frei an Haarseim, beim dritten Mal erntet er böse Blicke seiner Mitspieler, weil er einen blank stehenden Kollegen nicht sieht und lieber als Alleinunterhalter mit einem Schuss neben das Tor scheitert. Das geschieht nach neun Minuten. 

Die Preußen üben enormen Druck auf den Herberner Fünferriegel aus, machen aber nichts daraus. Wegmann prüft Haarseim noch einmal mit einem Kopfball und nach 35 Minuten trifft Kerelej ebenfalls per Kopf die Latte. Der SVH kommt hingegen kaum zu nennenswerten Offensivaktionen, weil das Aufbauspiel unter dem hohen Druck der Preußen zu fehlerhaft ist. Einzig ein Pass von Amoev auf Scholtysik bringt etwas Gefahr, doch Torhüter Dedovic wirft sich dem Herberner in den Weg. 

Nach dem Seitenwechsel und den ersten fünf von insgesamt acht Spielerwechseln beim SVH kommen die Gastgeber besser ins Spiel. Vor allem Luis Krampe sorgt nun für viele Aktionen und zwingt Dedovic in der 53. Minute aus 18 Metern zu einer Glanztat. Nun wirken die Gastgeber im Spielaufbau viel sicherer und haben auch einige gute Umschaltaktionen. So in der 64. Minute, als Lünemann diagonal auf Krampe spielt, der von links hart flankt und Ströker in höchster Not vor Dellwig-Jerez zur Ecke klären muss. Später scheitern erneut Krampe und Hoenhorst an Keeper Dedovic. Auf der Gegenseite versucht sich Ousman Touray zum vierten Mal gegen Haarseim, dieses Mal mit einem Lupfer, der sichere Beute des SVH-Keepers wird. Der lenkt zudem noch einen Schuss von Mekonnen aus kurzer Distanz an die Latte. 

SV Herbern: Haarseim – Just (81. Schmitt), Idczak (67. Cangül), Dubicki – Schütte (46. Sobbe), Scholtysik (46. Krampe), Airton, Breloh (46. Dellwig-Jerez), Plechaty (46. Höring) – Amoev (46. Trapp), Lünemann (64. Hoenhorst)

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