SV Herbern nervt den TuS Hiltrup - und Whitson trifft sofort wieder

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Whitson traf gleich im ersten Spiel für den SV Herbern. 

Herbern  - Der SV Herbern hat in seinem Testspiel am Samstag beim ambitionierten Westfalenligisten in Hiltrup vor allem in Hälfte eins einen Woche vor dem Landesliga-Derby gegen den Werner SC eine beeindruckende Leistung gezeigt.

Fußball, Testspiel: TuS Hiltrup – SV Herbern 2:1 (0:1). Rückkehrer Whitson erzielte gleich sein erstes Tor, nachdem er am vergangenen Donnerstag nach fast drei Monaten aus dem Heimaturlaub in Brasilien zurückgekommen ist. 

„Ich habe gesehen, dass wir nicht nur 14, sondern 18 Kandidaten für die Startelf haben“, sagte SVH-Trainer Holger Möllers. Sein Team presste auch beim Drittplatzierten der Westfalenliga früh – ein erneut ziemlich mutiger Ansatz – zumal die komplette Dreierkette mit Philip Just, Eric Sabe und Philipp Dubicki fehlte und im Angriff Julian Trapp als Top-Angreifer der Vorbereitung. „Wir haben nicht viel zugelassen vor der Pause“, sagte Möllers. 

Und sein Team hatte gute Chancen. Die erste vergab Schütte freistehend (7.). Das 1:0 erzielte der 31-jährige Brasilianer Whitson mit einem Lupfer nach Pass von Franco Cabrera, nachdem sich die Gäste zuvor über links durchkombiniert hatten (22.). 

„Whitson war schon ein Aktivposten. Dass er Fußballspielen kann, wissen wir. Und fit zurückgekommen ist er auch“, lobte Möllers seinen Angreifer. Franco Cabrera traf zudem noch die Latte (35.).

 Dass die Herberner auch dieses Spiel wie ein Pflichtspiel angegangen sind und ein energisches Auftreten zeigte, passte der davon genervten Heimelf gar nicht. Es wurde zum Ende der ersten Hälfte dann emotional.

 „Und der Münsteraner Schiedsrichter hat uns im Spiel gegen ein Münsteraner Team dann auch gemaßregelt. Deswegen haben wir uns inder zweiten Hälfte bewusst zurück genommen. Es war aber nicht unfair“, erklärte Möllers. 

Für Möllers rückt nun das Derby in den Blickpunkt

So kam Hiltup nach der Pause auf und erzielte den Ausgleich (55.). „Ein Remis wäre ein gerechtes Resultat gewesen“, meiten Möllers. Dass Hiltrup siegte, lag daran, dass Torwart Leo Fenker einen Hiltruper nach einem Kopfballabschluss abräumte – den fälligen Strafstoß verwandelte De Angelis.

 Für Möllers steht nun ab sofort das Derby gegen den Werner SC im Blickpunkt – und er ist am Sonntag entsprechend Beobachter des WSC-Spiels gegen den VfL Senden. 

SVH: Fenker – Richter, Schütte (60. Scholtysik), Whitson (46. Amoev), Breloh (60. Schett), Franco Cabrera, Schmitt, Vogt (60. Lünemann), J. Höring, Idczak (46. Cangül), Airton

Tore: 0:1 (22.) Whitson, 1:1 (55.) Johannknecht, 2:1 (70.) Foulelfmeter De Angelis

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