Eidecker siegt mit „Käfer“ auf drei Rädern

Daniel Eidecker mit seinem Allrad-Käfer.

HERBERN - Bei den Rennen des „HuWi Cross Team Gleidorf“ war der Motorsport-Club Herbern mit dem bisher größten Aufgebot in dieser Saison vertreten.

Am Start für den MSC waren die Teams Eidecker, Meßmaker, Mürmann, Schoppmann und Wesp.

Daniel Eidecker fuhr bereits zum Auftakt im Cup seinen Allrad betriebenen VW Käfer. In einem spektakulären Rennen machte es der Herberner bis zur Zielflagge spannend. Als Führender des Feldes verlor er zwei Kurven vor dem Ziel sein linkes Vorderrad. Der erfahrene Fahrer schaffte es aber auch auf drei Rädern ins Ziel und sicherte sich den Pokalsieg trotz einer gebrochenen Achse.

Am nächsten Tag ging es dann um Meisterschaftspunkte. Mit dem vierten Rang im ersten Lauf und zweiten Plätzen in den Durchgängen zwei und drei erreichte Daniel Eidecker in der Tageswertung den zweiten Platz. Auch im Endlauf kämpfte er sich schnell nach vorne, wurde in der Spitzkehre allerdings von der Strecke gedrängt und durchfuhr das Flatterband, was zur Disqualifikation führte.

Der Nachwuchsfahrer des MSC Herbern, Marco Meßmaker, startete aus der letzten Reihe ins Renngeschehen. Nach dem fünften Platz im ersten und dem sechsten Platz im zweiten Lauf sicherte er sich im dritten Durchgang mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg den zweiten Platz in der Tageswertung. Damit baut er seine Führung in der Meisterschaftswertung weiter aus.

Das Racing Team Schoppmann kam mit seinem Audi V6 aus der Winterpause zurück. Mit einem generalüberholten Motor ging Marcel Schoppmann in der Klasse 3 an den Start. Im ersten Lauf fuhr er direkt auf Platz drei. In einem starken zweiten Lauf fuhr er trotz nur fünf zündender Zylinder auf den zweiten Platz. Zusammen mit einem dritten Platz aus dem letzten Lauf reichte es zum dritten Platz in der Tageswertung. Den Endlauf fuhr Schoppmann aber nicht, da das Team aufgrund des fehlenden sechsten Zylinders nicht von einer guten Platzierung ausgehen konnte.

Marc Mürmann ging erneut in den Klassen sieben und zehn an den Start. Nach einem guten ersten Lauf der Klasse sieben, den Mürmann mit Platz drei beendete, führten in den weiteren Läufen technische Probleme nach Kollisionen zu Ausfällen. In der Klasse zehn fuhr der Herberner seinen Honda im ersten Lauf auf den vierten Platz, im zweiten sah er das schwarz-weiße Karotuch als Sechster. Im letzten Wertungslauf führten technische Probleme am Antrieb zu einer Abnahme der Leistung. Mürmann fiel dadurch weit zurück. Insgesamt landete er auf dem achten Platz und sicherte sich einen Punkt in der Meisterschaft.

Das Team Wesp musste sich wieder einmal sehr früh aus dem Renngeschehen verabschieden. Schon am ersten Tag wurde festgestellt, dass das Differentialgetriebe sich bei Lastwechsel bewegte. Trotz der Schraubarbeiten bis in die Nacht konnten die Defekte nicht richtig behoben werden, so dass das Team nach nur einem gefahrenen Lauf das Fahrzeug aufladen musste. - red

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