SV Herbern dominiert und triumphiert beim 34. Davertpokal

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Philipp Dubicki mit dem Siegerpokal.

Ascheberg  - Der SV Herbern hat überlegen den Davertpokal gewonnen. In der Neuauflage des Vorjahres-Endspiels siegte der Landesligist mit 8:3 gegen den Titelverteidiger SC Münster 08 II.

Mit dem zehnten Turniersieg haben die Blau-Gelben zudem mit dem bisherigen Rekordhalter Davaria Davensberg gleichgezogen. Platz drei ging an den FC Nordkirchen vor dem VfL Senden.

Alle acht Turnierspiele hatte der SV Herbern dabei gewonnen und hochverdient Revanche für die Vorjahres-Niederlage im Endspiel genommen. Zudem erzielte das Team von Trainer Holger Möllers rekordverdächtige 59 Turniertreffer – das macht einen Schnitt von 7,4 Treffern pro Partie. 

"Wir sind mit einem Tempo durch die Halle gerast - das war schon bemerkenswert"

„Wir sind mit einem Tempo durch die Halle gerast – das war schon bemerkenswert“, sagte SVG-Trainer Holger Möllers. „Das war zwar nur ein Hallenturnier. Aber ich bin mir sicher, dass wir den Schwung mit in die Meisterschaft mitnehmen werden“, erklärte der 48-Jährige.

 Das Finale war zumindest bis zur Halbzeit spannend. Da führten die Blau-Gelben mit 3:2 durch Tore Philip Just aus spitzem Winkel, Marcel Scholtysik und Sebastian Schütte zwei Sekunden vor dem Pausenpfiff. Der SC Münster 08 glich jeweils aus. Kurz nach der Pause erhöhten Dubicki und Breloh mit einem Solo auf 5:2 – ausgerechnet Breloh, der im Vorjahr noch mit Münster 08 den SV Herbern im Finale bezwang. 

Als Sobbe aus über 20 Metern ins leere Tore traf, Krampe nach einem Konter und Just erneut ins leere Tor zum 8:2 zielte war das Spiel entschieden. „Wir haben sie mit ihren eigenen Waffen geschlagen“, sagte Breloh. Denn sowohl der Turniersieger als der Titelverteidiger spielten bei eigenem Ballbesitz mit einem fünften Feldspieler statt eines Torwarts. „Wichtig war auch, dass wir immer vorlegen konnten“, sagte Breloh weiter. 

Im Halbfinale demütigt der SVH den FC Nordkirchen mit 9:0

So standen die Herberner bei Ballbesitz des SC 08 kompakt und eng am Mann – und schalteten bei Balleroberung blitzschnell um. Einer genussvollen Demütigung glich zuvor bereits das Halbfinale zwischen dem SV Herbern und dem Bezirksligisten FC Nordkirchen mit seinen zahlreichen ehemaligen Herberner Spielern. 

9:0 hieß es am Ende für den wie im Rausch spielenden späteren Turniersieger, der seine Tore toll herausspielte und zur Pause beim Stand von 6:0 keine Zweifel mehr am Finalzeinzug ließ. Lauter Applaus durch die Besucher war der verdiente Lohn für die Spieler in Blau-Gelb. 

Im zweiten Vorschlussrundenspiel legte zunächst der Landesligist VfL Senden ein 2:0 gegen den A-Kreisligisten SC Münster 08 II vor. Doch die „Kanalkicker“ blieben wie in den vorherigen Spielen weiter ruhig und drehten schon zur Pause die Partie mit drei schnellen Treffern hintereinander. Senden musste mehr riskieren – und Münster 08 konterte sich beim 6:3-Erfolg letztlich mühelos ins Finale. 

34. Davertpokal

In der Zwischenrunde unterstrich der SV Herbern seine gute Verfassung. Das Team von Trainer Holger Möllers tat sich im ersten Spiel gegen das Bezirksliga-Kellerkind Westfalia Wethmar erst noch schwer und musste noch nach einer 3:1-Führung das zwischenzeitliche 3:3 hinnehmen. Am Ende stand aber ein 5:3-Erfolg. Spannend ging es im Vergleich mit dem Landesliga-Rivalen VfL Senden zu. 

Nach einer 4:1-Führung verkürzte der von Rabah Abed trainierte VfL auf 3:4 und traf dabei auch in Überzahl. Doch die Blau-Gelben brachten die Partie letztlich sicher mit 7:5 nach einer komfortablen 7:3-Führung nach Hause und machten frühzeitig den Halbfinal-Einzug perfekt. Das abschließende 7:4 gegen Davensberg war bedeutungslos. Hinter Herbern kam der VfL Senden ins Halbfinale, in der Parallelgruppe setzte sich SC Münster 08 II ungeschlagen vor dem FC Nordkirchen durch.

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