SV Herbern braucht "Sahnetag" im Pokal-Halbfinale

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Herberns Mittelfeldmotor Oscar Cabrera (links) ist zurück aus dem Heimaturlaub.

Herbern - Wer im Halbfinale um den Kreispokal Münster steht, der will natürlich auch den letzten Schritt machen und ins Finale einziehen. Doch um dorthin zu gelangen, muss Landesligist SV Herbern am Donnerstagabend erst einmal die hohe Hürde TuS Hiltrup meistern.

Fußball, Kreispokal Münster, Halbfinale: SV Herbern – TuS Hiltrup. Aktuell steht die Mannschaft auf Rang vier der Westfalenliga. „Das ist eine sehr abgezockte Kombo, die auch über sehr viel individuelle Klasse verfügt“, nötigt der Gegner auch Herberns Trainer Holger Möllers großen Respekt ab. 

Er ist sich der Schwere der Aufgabe völlig bewusst. „Wir dürfen uns kaum bis keine Fehler erlauben, dieser Gegner bestraft das eiskalt“, ist sich der 48-Jährige sicher. „Wir müssen schon einen Sahnetag erwischen, um für irgendetwas infrage zu kommen“, gibt er sich zurückhaltend. 

Gerade seine Mannschaft könne in der Entwicklung, in der sie sich befindet, noch der ein oder andere Fehler im Defensivbereich unterlaufen. Eine Härteprobe gab es bereits am vergangenen Wochenende gegen Viktoria Heiden, als die Mannschaft beim 2:1-Erfolg defensiv gegen einen großgewachsenen Gegner bestand. 

Die personelle Lage entspannt sich ein wenig. Dennis Idczak und Julius Höring kehren nach ihren Sperren am Wochenende in den Kader zurück und auch Oscar Cabrera ist aus dem Urlaub wieder da. Fehlen wird weiter Daniel Dellwig-Jerez, bei dem die Schwere der Knieverletzung weiterhin offen ist. Erst heute steht ein MRT-Termin bei ihm auf dem Plan.

Anstoß: Donnerstag, 19.30 Uhr, Rasenplatz Werner Straße

Das zweite Halbfinale des Kreispokals, das eigentlich  am Mittwochabend zwischen dem FC Nordkirchen und dem 1. FC Gievenbeck ausgetragen werden sollte, wurde kurzfristig abgesetzt, da die Gievenbecker heute Abend ein Nachholspiel gegen Westfalia Rhynern bestreiten müssen. Ein neuer Termin ist noch nicht bekannt.

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