MSC Herbern: Absage des Heim-Crossrennens

Autocross mit fliegendem Matsch beim MSC Herbern wird es in diesem Jahr nicht geben.

HERBERN -   Der Regen der vergangenen Wochen hat ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht:

Zwei Wochen vor dem Auto-Cross-Rennen muss der MSC Herbern seine Traditionsveranstaltung absagen. Die betroffenen Ackerflächen sind zu stark aufgeweicht, dem Rennen fehlt der feste Boden. Einen Ersatztermin wird es nicht geben.

Nach einer Streckenbegehung in Arup am Mittwochabend kam die ernüchternde Erkenntnis: Hier geht nichts. MSC-Vorsitzender Karsten Wesp, sein Stellvertreter Christian Overmeyer und Grundstückseigentümer Reinhard Meßmaker machten sich vor Ort ein Bild von den Bedingungen. „Alles andere wäre fahrlässig. Selbst Traktoren haben sich festgefahren“, erklärte Overmeyer gestern im Gespräch mit dem Westfälischen Anzeiger. „Teilweise stand das blanke Wasser auf der Ackerfläche. Wir haben eine Verantwortung gegenüber den Teilnehmern und den Besuchern, deshalb haben wir uns für diese Rennabsage entschieden.“ Die bei jedem Mal mehreren hundert Anhänger des Auto-Cross-Rennens, das auf einer 800 Meter langen Strecke stattfinden sollte, können auch nicht auf einen neuen Termin hoffen.

Auf der Homepage des MSC Herbern heißt es: „Jeder Versuch, eine Alternativlösung zu finden, blieb erfolglos. Deshalb ist diese Entscheidung unumgänglich und unwiderruflich. Die Entscheidung ist allen Beteiligten sehr schwergefallen.“

Auch das Meisterschaftsrennen in Lohne, das für dieses Wochenende angekündigt war, wurde wegen der mangelnden Bodenbeständigkeit abgesagt. In sozialen Netzwerken wie Facebook verbreitete sich die Nachricht am Donnerstag wie ein Lauffeuer.

Sicherheit steht bei den Motorsportfreunden an erster Stelle. Christian Overmeyer hofft nun auf darauf, dass auch der finanzielle Schaden im Rahmen bleibt und der Verein mit einem blauen Auge davon kommt. - isa

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