Henke verlängert bei den LippeBaskets bis 2018

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Jens König (links) und Christoph Henke gaben am Abend die weitere Zusammenarbeit bis 2018 bekannt.

Werne -  Fünf Tage vor dem richtungsweisenden Liga-Heimspiel gegen die CSG Bulmke haben die Verantwortlichen der LippeBaskets und Trainer Christoph Henke die Weichen für die nähere Zukunft gestellt:

Sie vereinbarten die weitere Zusammenarbeit zunächst einmal bis zum Ende der Spielzeit 2017/2018 – und das unabhängig davon, ob dem Aufsteiger den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga gelingen wird.

„Wir sind nicht mehr so liegen-fixiert wie früher. Uns ist es wichtiger, dass sich unsere jungen, talentierten Spieler weiter entwickeln können. Vielleicht ist es sogar besser für sie, wenn wir wieder in der Oberliga spielen“, meinte der sportliche Leiter, Jens König. Für ihn ist Henke der absolut richtige Mann für diese Aufgabe. So sagt er auch: „Wir sind hoch erfreut, dass der Trainer sich entschlossen hat, mit uns in das dritte Jahr zu gehen.“

Für den 33-jährigen Trainer ist es vordergründig, dass er in dem Verein, in dem er Basketball spielen lernte, arbeiten kann , dass er eine Mannschaft mit einer gewachsenen Struktur habe und darüber hinaus sich ein starker Jahrgang 2001 förmlich aufdränge, in die erste Mannschaft integriert zu werden.

Henke will weiter prozess- und nicht zwangsweise ergebnisorientiert arbeiten und denkt dabei über den Tellerrand hinaus. In einem guten Netzwerk sollen die besten Talente der näheren Umgebung hängen bleiben. „Aber nur die, die auch charakterlich passen“, sagt der Trainer des aktuell Tabellenelften.

Vordergründig steht für ihn zunächst einmal, einen passenden Unterbau für die Regional- oder Oberligamannschaft zu schaffen – möglichst mit dem Aufstieg der zweiten Mannschaft in die Landesliga und eventuell auch mit einer U18-Mannschaft in der NRW-Liga. Dafür müsste diese sich im späten Frühjahr erst noch qualifizieren. Letzter Schritt wäre eine weitere Zusammenarbeit mit dem UBC Münster, wenn es darum geht, Talente über Einsätze in der Jugend-Bundesliga zu fördern. Ansonsten, sagt König, sei es sinnvoller, in Werne zu trainieren: „Die stehen hier täglich in der Halle und vergeuden keine Zeit im Zug oder im Auto.“

Der Blick geht noch weiter nach unten zur U12-Mannschaft, die in der NRW-Liga gegen die besten Nachwuchsteams des Landes spielt. „Die sind jetzt zehn, elf Jahre alt. In vier, fünf Jahren rücken starke Nachwuchsspieler für die Erste nach, die wir selbst ausgebildet haben“, blick König bereits in Richtung Saison 2022/23.

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